Barca-Präsident bei Wirtschaftstagung

Neuer TV-Deal: "Einnahmen dürfen nicht sinken"

Von Marco Nehmer
Mittwoch, 18.09.2013 | 12:50 Uhr
Sandro Rosell (l.) ist derzeit der mächtigste Mann beim FC Barcelona
© getty
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Sandro Rosell hat sich zu einem zukünftig zu verhandelnden TV-Vertrag für die Primera Division geäußert und dabei betont, dass der FC Barcelona nicht zu finanziellen Einbußen bereit sei. Zudem regte der Barca-Präsident an, die Anstoßzeiten zu überdenken. Eine Entscheidung hinsichtlich der Zukunft des Camp Nou solle 2014 fallen.

"Barcelona verlangt nur, dass die Einnahmen nicht sinken", so Rosell auf der Wirtschaftstagung "Barcelona Tribuna", wo er als Redner geladen war. Eine Neuverhandlung der Fernsehverträge von La Liga ist schon seit langer Zeit im Gespräch, da unter der dezentralen Vermarktung der Wettbewerb in der höchsten spanischen Spielklasse leidet.

So nehmen die beiden Liga-Schwergewichte Barca und Real Madrid alleine rund 50 Prozent der erlösten 650 Millionen Euro ein. Die kleineren Vereine hinken seit Jahren finanziell hinterher, was zunehmend auch die sportliche Konkurrenzfähigkeit und damit die Attraktivität der Liga beeinträchtigt.

TV-Vertag nach englischem Vorbild ab 2016?

"Wir müssen abwarten, bis der Vertrag in der Saison 2015/16 ausläuft. Dann müssen wir uns mit der LFP (Nationale Profifußballliga, Anm. d. Red.) zusammensetzen und es so organisieren, wie es die Premier League macht", so Rosell. Die englische Liga vermarktet ihre TV-Rechte kollektiv mit einem gerechteren Verteilungsschlüssel als in Spanien.

Zudem forderte der Barca-Präsident "bessere Anstoßzeiten". Die spanischen Profivereine müssen teils um zwölf Uhr mittags, teils spät am Abend um 23 Uhr spielen und damit so früh und so spät wie in keiner anderen Topliga Europas.

Auch auf seinen Verein im Speziellen nahm Rosell auf der Tagung Bezug. Angesprochen auf eine mögliche Gehaltsaufstockung für Lionel Messi nach der Vertragsverlängerung von Cristiano Ronaldo bei Real, der mit nun 17 Millionen Euro den Argentinier um eine Million übertrifft, sagte er: "Messi hat uns nichts mitgeteilt. Wir würden es sagen, wenn er es macht." Messi sei "hier glücklich und beim besten Klub der Welt. Keine Nachrichten sind gute Nachrichten", so der 49-Jährige weiter.

"Iniestas Verlängerung wird nicht schwer"

Eine weitere bedeutende Personalie auf der Agenda der Katalanen ist Andres Iniesta, mit dem eine Verlängerung angestrebt wird. Trotz angeblich stockender Verhandlungen gab sich Rosell entspannt: "Iniestas Verlängerung wird nicht schwer."

Schließlich blieb noch das heikle Thema Camp Nou. Das altehrwürdige Stadion ist baufällig. Im Gespräch sind eine Renovierung, ein Umbau oder ein Neubau. 2014 soll die Planung stehen. "Ich würde es vorziehen, nichts zu tun. Aber wenn wir nichts machen, werden wir eines Tages nicht mehr im Camp Nou spielen können", so Rosell. Einen Neubau an gleicher Stelle schloss er jedoch aus.

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