Real Madrid distanziert sich

Von Alexander Maack
Real Madrid hat sich von den umstrittenen Aussagen des Klub-Präsidenten distanziert
© getty

Real Madrid hat öffentlich Stellung zu der vermeintlichen Attacke von Präsident Florentino Perez auf Mesut Özil bezogen. Dabei bestritt der Klub die negativen Aussagen über das Privatleben und die Berufseinstellung des deutschen Nationalspielers gegenüber der spanischen Tageszeitung "ABC".

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Der "Sport Bild" liegt eine Erklärung des spanischen Spitzenklubs vor, in der Real bestreitet, etwas mit der Veröffentlichung der Anschuldigungen zu tun zu haben: "In einer Pressemeldung wurde von der Tageszeitung bestätigt, dass niemand aus dem Klub in Kontakt zu ihr stand noch irgendeine Aussage über dieses Thema gemacht hat."

Zudem wandte sich der Verein an Mustafa Özil, der seinen Sohn auch als Berater vertritt, und zuletzt eine Klage wegen Rufschädigung angekündigt hatte: "Real Madrid bedauert sehr, dass die Aussagen, die nichts mit dem Fußballklub zu tun haben, Reaktionen bei dem Vater hervorgerufen haben, die nicht der Wahrheit entsprechen und völlig fehl am Platz sind."

Die spanische "ABC" hatte am Dienstag berichtet, Perez wolle in der nächsten Woche Fans und ausgewählten Medienvertretern nähere Angaben zum Transfer von Mesut Özil zu Arsenal London geben. Dabei legte das Blatt dem Real-Präsidenten in den Mund, Özil sei "von Frauen besessen". Mustafa Özil warf Perez daraufhin vor, "kein Ehrenmann" zu sein.

Mesut Özil im Steckbrief