Lob für die Nachwuchsarbeit von Barcelona

Pique: Real lebt von Bank-Gefälligkeiten

Von Adrian Bohrdt
Dienstag, 17.09.2013 | 19:00 Uhr
Gerard Pique hält nichts von den Transferausgaben des Konkurrenten
© getty
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Gerard Pique vom FC Barcelona hat sich über den Erzrivalen Real Madrid ausgelassen. Barca könne nur aufgrund seiner hervorragenden Nachwuchsarbeit mit Real mithalten, da die Königlichen ihre teuren Transfers mit Hilfe der Finanzbranche stemmen würden und somit mehr Geld als Barcelona zur Verfügung hätten.

In der "Gazetta dello Sport" klagte Pique, dass Real Verpflichtungen wie etwa die von Cristiano Ronaldo, Kaka oder Gareth Bale nur durch die Gefälligkeiten einiger Banken wie der Bankia durchführen könnte.

"Ich habe gelesen, dass Madrid seit 2002 1,2 Milliarden Euro ausgegeben hat. Wir haben auch viel ausgegeben, aber wir haben nicht die Bankia", so der Abwehrmann.

Barcelona sei dagegen sparsamer bei teuren Transfers. "Wir haben Ibra, Villa und Neymar gekauft, aber immer einen pro Jahr", so Pique: "Was wir dagegen nicht machen, wenn wir eine Weile lang nichts gewonnen haben, ist Spieler wie Bale, Illarramendi und Isco zu verpflichten." Real hatte die drei Mittelfeldspieler im vergangenen Sommer für zusammen über 160 Millionen Euro gekauft.

Pique: "Können nicht so viel ausgeben wie sie"

Gegen derartige Transfer-Offensiven könne Barca nur dank der eigenen Nachwuchsarbeit bestehen. "Wir haben immer noch Messi, Xavi, Iniesta, Puyol, Valdes, Busquets, Pedro. Das ist eine Generation, die den Verein nichts gekostet hat", erklärte der 26-Jährige: "Wir haben Glück, dass wir ein derartiges Team aus der eigenen Jugend haben, andernfalls könnten wir nicht mit Madrid konkurrieren. Wir können nicht so viel ausgeben wie sie."

Indes gab Barcelonas Pressesprecher Toni Freixa am Dienstag bekannt, dass Barcelona für die Saison 2013/14 Rekordeinnahmen in Höhe von 509 Millionen erwarte. Die Katalanen wären damit nach Real erst der zweite Klub, der die 500-Millionen-Marke knackt. Der Reingewinn soll laut eigenen Angaben rund 36 Millionen Euro betragen.

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