
Finanzielle Schwierigkeiten beim FC Malaga
„Werden das Thema Bezahlung anschneiden"
Aufgrund des drohenden Ausstiegs von Scheich Abdullah Al-Thani steckt der FC Malaga auch weiterhin in großen finanziellen Schwierigkeiten. Die Spieler warten teilweise bereits mehrere Monate auf ihre Gehälter und haben sich als Konsequenz dazu entschlossen, ein internes Treffen zu veranstalten. Dabei wollen sie über ihr weiteres Vorgehen entscheiden.
Mittelfeldspieler Duda kündigte nach Malagas 4:3-Sieg bei Cacareno in der Copa del Rey am Mittwoch bereits Konsequenzen an: "Wir wissen noch immer nicht, was wir tun werden. Das Wichtigste ist, intern zu sprechen", so der 32-Jährige. "Dann werden wir sehen, was passieren könnte."
Auch Trainer Manuel Pellegrini deutete an, dass sich in Bezug auf die Geldfrage etwas ändern müsse: "Wir werden morgen das Thema Bezahlung anschneiden."
Erneut keine Gehälter
Durch erfolgreiche Ergebnisse wurde es zuletzt ruhig um die finanziellen Probleme des Vereins, doch nun entstanden neue Unruhen: Gehälter in Höhe von insgesamt neun Millionen Euro wurde nicht wie vereinbart Ende Oktober überwiesen, obwohl Al-Thani sogar beim 1:0-Sieg Malagas in der Champions League über den AC Mailand im Stadion saß.
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Scheich Al-Thani hatte den FC Malaga im Jahr 2010 übernommen und wollte durch Investitionen von rund 150 Millionen Euro aus dem Verein eine feste Größe in Europa machen.
Im Sommer zog er jedoch sein Geld zurück, wollte den Klub sogar verkaufen und zahlte keine Gehälter mehr. Stars wie Santi Cazorla mussten zwangsverkauft werden, lange Zeit lag die Zukunft des Klubs in der Schwebe.
Sportlich sieht es dagegen gut aus für Malaga. Durch starke Leistungen hatte die Mannschaft am Anfang der Saison für positive Schlagzeilen gesorgt. Vor allem in der Champions League überzeugte das Team mit guten Auftritten und steht nach drei Spielen mit neun Punkten auf dem ersten Rang.
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