Sonntag, 19.08.2012

Primera Division - 1. Spieltag

Barca fegt Sociedad weg - Real nur remis

Am 1. Spieltag der Primera Division hat es für Real Madrid trotz zeitweise drückender Überlegenheit gegen den FC Valencia nur zu einem Punkt gereicht. Der FC Barcelona fegte Real Sociedad San Sebastian dagegen deutlich vom Platz. Emotionalster Moment des Abends: David Villa kam nach achtmonatiger Verletzungspause zu seinem Comeback und trug sich direkt in die Torschützenliste ein.

David Villa feierte ein emotionales Comeback und erzielte den Treffer zum 5:1
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David Villa feierte ein emotionales Comeback und erzielte den Treffer zum 5:1

FC Barcelona - Real Sociedad 5:1 (4:1)

Tore: 1:0 Puyol (4.), 1:1 Castro (9.), 2:1, 3:1 Messi (11., 16.), 4:1 Pedro (41.), 5:1 Villa (84.)

Der FC Barcelona ließ sich am ersten Spieltag nicht lumpen und gewann gegen ein hilfloses Real Sociedad San Sebastian deutlich mit 5:1. Vor allem Superstar Lionel Messi zeigte sich wieder einmal in bestechender Form und traf gleich doppelt.

Von Beginn an bot sich das gewohnte Bild. Barcelona hat den Ball. Barcelona lässt den Ball laufen. Auch bis zum ersten Treffer mussten sich die Barca-Fans nicht lange gedulden. Kapitän Puyol brachte die Katalanen per Kopf nach Ecke von Xavi schon nach vier Minuten in Führung.

Auf den ersten Treffer fanden die Gäste zwar noch recht schnell eine Antwort, der Doppelschlag von Messi war dann aber doch des Guten zu viel. Erst wuselt er sich selbst im Strafraum durch drei Gegenspieler hindurch und wuchtet den Ball im Fallen in die Maschen, dann netzt er nach doppeltem Doppelpass mit Pedro eiskalt ein.

Danach verflachte die Partie etwas. Barcelona nahm den Fuß vom Gas und ließ das Leder wie beim Handball um den Strafraum der Gäste zirkulieren. Den schönsten Angriff der ersten Hälfte brachte dann Pedro selbst zu Ende. Eine tolle Kombination von Fabregas, Messi, Xavi und Tello war dem Tor vorausgegangen.

Nach dem Wechsel ließ Barcelona dann den Zug zum Tor und die Konsequenz im Strafraum ein wenig vermissen. Höhepunkt der zweiten Hälfte war ganz klar die Einwechslung von David Villa.

Der Stürmer kehrte nach achtmonatiger Verletzungspause wieder zurück in die Mannschaft. Wegen eines Schienbeinbruchs hatte er unter anderem auch die EM verpasst. Um so schöner, dass er sich kurz vor Schluss sogar noch in die Torschützenliste eintragen durfte.

Wichtigste Nachricht für Barca dürfte nach dem ersten Spieltag aber sein, dass man bereits zwei Punkte mehr auf dem Konto hat als Erzrivale Real Madrid.

Der FC Barcelona - Porträt in Bildern
"Mes que un club": Der Verein ist für seine Anhänger mehr als ein Klub, das spiegelt sich auch im Motto des Vereins wider
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Die Philosophie des Vereins ist es, immer die besten Spieler der Welt in seinen Reihen zu haben
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Wie im Falle Diego Maradonas gelang das den Katalanen auch immer wieder
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Der Argentinier wurde seinerzeit auch von Udo Lattek trainert. Neben Hennes Weisweiler einer von zwei deutschen Barca-Trainern
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Bernd Schuster drückte dem Barca-Spiel acht Jahre seinen Stempel auf und sorgte für den ein oder anderen Eklat
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Auch Ronaldo schnürte eine Saison lang die Schuhe in Barcelona und erzielte 34 Tore für die Blaugrana
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Im Camp Nou (offizieller Name: Estadi FC Barcelona) trägt Barca seine Heimspiele aus. In der Vereinshymne heißt es: "Tot el camp es un clam" (Das ganze Stadion ist ein Schrei)
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Die Barca-Anhängerschaft wird einem in die Wiege gelegt. Mit knapp 163.000 Mitgliedern ist Barca hinter Benfica der zweitgrößte Verein der Welt
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Selbst Papst Johannes Paul II. war Mitglied beim FCB. In den Katakomben des Camp Nou befindet sich auch eine Kapelle
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Ebenfalls im Stadion befindet sich das Vereinsmuseum mit einer Unmenge an Trophäen und sonstigen Devotionalien (im Bild: Stoichkovs Goldener Ball)
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Ein Blick in die Kabinen des Camp Nou. Hier entspannen die Barca-Stars nach den Spielen
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Gegründet wurde der Verein am 29. November 1899 vom Schweizer Hans (Joan) Gamper. Erster Präsident war der Engländer Walter (Gualteri) Wild
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Bis heute kommen die Katalanen ohne echten Trikotsponsor aus. Für den Schriftzug von UNICEF zahlen sie jährlich zwei Millionen Euro an die Vereinigung
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Seine schwerste Zeit hatte Barca während des Franco-Regimes: Der Klub wurde in Club de Futbol Barcelona umbenannt und die katalanische Flagge verschwand aus dem Wappen
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Erst 1973 erhielt der Verein seinen ursprünglichen Namen zurück. In diesem Jahr kam auch Johann Cruyff und brachte den ersten Meistertitel seit 14 Jahren
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Insgesamt holte Barca bisher 20 Meistertitel und 25 Mal den spanischen Pokal
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Auf den ersten Europapokal musste Barca aber bis 1979 warten. Hans Krankl (links) und Co. holten sich durch ein 4:3 über Fortuna Düsseldorf den Pokal der Pokalsieger
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Den ersten Triumph im Landesmeister-Cup holte Barca 1992 gegen Sampdoria Genua. Ronald Koeman traf per Freistoß-Hammer
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14 Jahre später holten Ronaldinho, Puyol und Co. durch ein 2:1 gegen Arsenal den zweiten Henkeltopf nach Katalonien
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2009 freute sich Barca mit Trainer Josep Guardiola erneut über den Sieg in der Champions League. Nach Toren von Eto'o und Messi endete das Finale gegen Manchester United 2:0
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Auch 2011 hieß der Gegner im CL-Finale Manchester United. Und auch diesmal ging Barca als Sieger vom Platz. Messi und Co. gewannen 3:1
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Real Madrid - FC Valencia 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 Higuain (10.), 1:1 Jonas (41.)

Ohne Sami Khedira, dafür mit Lass Diarra auf der Doppelsechs neben Xabi Alonso läutete Jose Mourinho die neue Spielzeit ein. Auf Seiten der Gäste erlebte der ehemalige Dortmunder Nelson Valdez, erst zu Saisonbeginn nach Valencia gewechselt, den Anpfiff ebenfalls nur auf der Bank.

Von dort aus konnte der Paraguayer in den ersten Minuten druckvoll auftretende Madrilenen bestaunen. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da gab Cristiano Ronaldo bereits einen ersten Warnschuss ab.

Nachdem Angel di Marias Versuch kurz darauf (4.) ebenfalls sein Ziel verfehlte hatte, verdingte sich der Argentinier in der zehnten Minute als Vorbereiter. Per Heber bediente er Landsmann Gonzalo Higuain, der zunächst zwar gleich doppelt an Valencias Schlussmann Diego Alves scheiterte, im dritten Versuch aber die königliche Führung markierte.

Damit schien alles für einen Spaziergang des Meisters angerichtet zu sein. Angesichts der hohen Temperaturen nahm nun auch Real deutlich Tempo raus, dominierte aber das Geschehen dennoch.

Valencia beschränkte seine Offensivbemühungen indes weitestgehend auf lange Bälle in Richtung Soldado, der sich bei Pepe und Sergio Ramos allerdings in besten Händen befand.

Und dennoch bescherte Tino Costas Freistoß-Flanke Valencia kurz vor dem Seitenwechsel den mehr als schmeichelhaften Ausgleich - allerdings unter gütiger Mithilfe von Iker Casillas und Pepe. Die rannten sich gegenseitig über den Haufen, Jonas sagte Danke und köpfte ein.

Noch dazu war Pepes Arbeitstag nach dem Zusammenprall beendet. Albiol kam zur zweiten Halbzeit. Und mit ihm die Offensivabteilung. Real trug seine Angriffe nach der Pause wieder deutlich zielstrebiger vor, erhöhte den Druck auf Valencia deutlich.

Doch weder di Maria (53.) noch der eingewechselte Karim Benzema (64.) fanden einen Weg vorbei an Alves. Der erneuten Führung am nächsten kam jedoch Higuain, als er einen Kopfball an den Querbalken setzte (65.).

Allerdings tat sich der Meister im Anschluss zusehends schwerer, sich gegen gut verteidigende Gäste in Richtung Tor zu kombinieren. Vor allem im letzten Angriffsdrittel machte der FC Valencia die Räume geschickt eng, so dass Real bis zum Ende trotz Schusschancen von Mesut Özil (66.) und Callejon (83.) kein weiterer Treffer mehr gelingen wollte.

Der erste Spieltag der Primera Division

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