Fussball

Harte Strafe für jugendlichen Schirmwerfer

SID
Bei Mallorcas Auswärtsspiel in Granada hatte ein Jugendlicher einen Schirm geworfen
© Getty

Der spanische Fußballverband RFEF greift hart gegen den jugendlichen Übeltäter durch.

Der 15 Jahre alte Zuschauer, der bei der Erstligabegegnung am Sonntag zwischen dem FC Granada und Real Mallorca mit einem Regenschirm als Wurfgeschoss einen Linienrichter verletzt und für einen Spielabbruch gesorgt hatte, muss eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro zahlen.

Außerdem darf der minderjährige Marrokaner zwei Jahre lang kein Stadion betreten. Die Partie in Granada wurde beim Stand vom 2:1 für die Gastgeber abgebrochen, nachdem Linienrichter Xavi Aguilar blutend vom Platz geführt worden war.

Laser-Pointer härter bestraft

Auch Anhänger, die Spieler mit Laser-Pointern irritieren, müssen sich in Spanien in Zukunft auf härtere Sanktionen gefasst machen.

Ein Zuschauer, der beim Topspiel zwischen dem FC Valencia und Real Madrid am Samstag (2:3) den Spielern der Königlichen mit einem solchen Gerät ins Gesicht zielte, wurde neben einer 4000-Euro-Buße mit einem einjährigen Stadionverbot belegt.

Der Übeltäter war noch während des Spiels nach nur zehn Minuten im Stadion lokalisiert und aus dem Verkehr gezogen worden.

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