Fussball

Medien: Real spioniert FC Barcelona aus

SID
Jose Mourinhos Arbeitgeber soll den FC Barcelona ausspionieren
© Getty

Jose Mourinho wird ja mittlerweile vieles zugetraut, und so überrascht die Meldung zunächst nicht: Real Madrid, wo Mourinho seit einem Jahr Trainer ist, soll ein Netzwerk aus Agenten unterhalten, um seinem Erzrivalen FC Barcelona zu schaden.

Dies jedenfalls behauptet die spanische Fußball-Wochenzeitschrift "Don Balon". Chef dieses Geheimdienstes, also gewissermaßen "M", soll der Portugiese Jorge Mendes sein.

Mendes ist der Berater der "Portugal-Connection" bei Real: Mourinho sowie die Spieler Cristiano Ronaldo, Pepe und Ricardo Carvalho sind seine Klienten, Mendes gilt deshalb als ein heimlicher Herrscher bei den Königlichen.

Mendes dementiert

Mendes hat die Meldung von "Don Balon" umgehend dementiert und über spanische Medien mit rechtlichen Schritten gedroht. Von Real Madrid gab es keine Reaktion auf die Verdächtigungen, vom FC Barcelona auch nicht.

Weil aber von Mourinho bekannt ist, dass er mit allen möglichen und bisweilen unmöglichen Tricks arbeitet, könnte an der Geschichte aber auch etwas dran sein. Real, mutmaßt "Don Balon", wolle über die Transferaktivitäten von Barca möglichst früh Kenntnis bekommen, um rasch reagieren zu können.

Es gehe Madrid vor allem darum, Transfers der Katalanen zu sabotieren - und sei es nur, dass sie durch geheucheltes Eigeninteresse den Preis hochtreiben.

Barca und Real kämpfen um Sanchez

Wie dieses Agenten-Netzwerk genau aussehen könnte, verrät "Don Balon" in seinem nur sehr kurzen Beitrag nicht. In der Tat aber passt die Nachricht in die Zeit: Der FC Barcelona soll sich bereits seit längerem für Alexis Sanchez interessieren, den Chilenen, der für Udinese Calcio Tore schießt.

Um die 30 Millionen Euro Ablöse sind im Gespräch. Nun verlautet plötzlich aus Madrid, dass auch Real an dem treffsicheren Angreifer interessiert sei.

Fakt ist nur: Real Madrid, und damit Mourinho, steht unter einem großen Erfolgsdruck. Der FC Barcelona ist drei Jahre nacheinander Meister geworden - und seit Mai auch wieder Champions-League-Sieger. Die Königlichen haben nur den nationalen Pokal vorzuweisen.

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