Nach dem ersten Clasico

Mourinho hadert mit den Schiri

Von SPOX
Sonntag, 17.04.2011 | 14:26 Uhr
Jose Mourinho war mit der Leistung des Schiedsrichtergespanns absolut nicht zufrieden
© Getty
Advertisement
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
Primera División
Alaves -
Eibar
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Primera División
Real Betis -
Girona
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Primera División
Valencia -
Barcelona
Primera División
Espanyol -
Getafe
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Primera División
Malaga -
Levante
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Primera División
Leganes -
Villarreal
Primera División
Getafe -
Valencia
Primera División
Eibar -
Espanyol
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Primera División
Girona -
Alaves

Das erste von insgesamt vier Clasicos ist gespielt. Nach dem 1:1 ist Barcelona die Meisterschaft bei acht Punkten Vorsprung kaum mehr zu nehmen. Real-Trainer Jose Mourinho hadert nach dem Platzverweis von Raul Albiol mal wieder mit den Schiedsrichtern. Pep Guardiola sorgt sich derweil vor dem nächsten Clasico um seinen Kapitän Carles Puyol.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel schwieg Jose Mourinho eisern. Nach der Partie aber machte der Real-Trainer in aller Ausführlichkeit seinem Ärger Luft. Auslöser war die für ihn unberechtigte Rote Karte gegen Innenverteidiger Raul Albiol.

"Er wurde einfach rausgenommen aus dem Spiel - für ein Foul, das kein Foul war. Mit zehn Mann gegen Barcelona ist es immer schwer. Ich hätte mal sehen mögen, was Barca im umgekehrten Fall gegen uns angestellt hätte", polterte der Portugiese.

Mou: "Ein anderer Maßstab angewandt"

Einmal angefangen, redete sich Mourinho in Rage: "Die Regeln sind für alle gleich und mich nervt es, die Partien mit zehn Spielern zu beenden. Der Schiedsrichter hat beim Foul von Dani Alves gegen Marcelo vor unserem Elfmeter einen anderen Maßstab angewandt als bei der Aktion von Raul Albiol. Ich würde gerne einmal gegen Barcelona spielen, wenn die einen Mann verlieren."

Dass es letztendlich doch nicht zum Sieg für Barcelona reichte, verdankte Real auch Mesut Özil. Der Deutsche fiel der Defensivtaktik zum Opfer und musste erstmal auf der Bank Platz nehmen. Nach dem Platzverweis rückte die zusätzliche Mittelfeldabsicherung Pepe in die Abwehr und Özil kam als belebendes Offensivelement ins Spiel.

"Pokalfinale wird ein anderes Spiel"

Da Albiol im Copa del Rey Finale am Mittwoch in Valencia gesperrt sein wird, stehen die Chancen für eine Rückkehr Özils in die Startformation nicht schlecht. Pepe wird dann wieder als Innenverteidiger benötigt.

Jose Mourinho blickte schonmal voraus und erwartet ein völlig anderes Spiel als in der Liga. "Im Finale wird es auf die Unterstützung unserer Fans ankommen. Wir gehen davon aus, dass die Anhänger dem Anlass und beiden Teams gerecht werden. In dem Spiel wird die Spannung noch größer sein. Wir werden versuchen zu gewinnen, aber da wird es anders als in einem Liga- oder Champions-League-Spiel werden."

Barca-Trainer Pep Guardiola sorgt sich indes um seinen Kapitän Carles Puyol. Der Abwehrchef gab nach fast dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback, musste aber nach 58 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

"Es ist nur eine Verletzung am Oberschenkelmuskel. Er hat Großartiges geleistet im Spiel gegen Real. Ich denke es war nur eine leichte Reizung, aber wir müssen uns das vor dem Finale der Copa Del Rey genauer anschauen."

Guardiola schweigt zu den Schiedsrichtern

Zu den strittigen Schiedsrichterentscheidungen hingegen schwieg Guardiola. "Ich habe nichts gesehen," war sein knapper Kommentar.

Ausführlicher war sein Statement zu Reals überraschender Defensivtaktik mit Pepe als Hauptfigur: "Wir haben etwas in dieser Richtung erwartet. Pepe ist ein starker Spieler, sehr erfahren. Es ist schwer, ihn zu schlagen. Wir kennen seine Qualitäten und wussten, dass er eine gute Partie zeigen wird. Das war keine Überraschung für mich," zollte Guardiola dem Gegner Respekt.

Von vorzeitigen Meisterschaftsglückwünschen wollte der Barca-Trainer derweil nichts wissen: "Noch sind wir nicht Meister. Wir haben nur acht Punkte Vorsprung und es sind noch sechs Partien zu absolvieren."

Egal wer Meister oder Pokalsieger wird, eins ist jetzt schon sicher: Beide Teams treffen zum Saisonauftakt der neuen Saison in Hin- und Rückspiel wieder aufeinander. Dann geht es um den spanischen Supercup.

Der Spieltag im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung