Copa del Rey-Finale: Barca vs. Real

Real Madrid und der Pokal-Fluch

Von SPOX
Mittwoch, 20.04.2011 | 13:17 Uhr
Andres Iniesta (M.) wird vermutlich auch heute Abend wieder einiges auf die Socken bekommen
© Getty
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Teil zwei der Real-Barca-Quadrologie steht am Mittwochabend im Estadio Mestalla von Valencia an (21.15 Uhr im LIVE-TICKER): Das Finale in der Copa del Rey. Es geht um den ersten Titel - und um einen Fluch, den Real Madrid seit 18 Jahren mit sich schleppt.

Vor 18 Jahren war Mesut Özil gerade vier Jahre alt und vermutlich glücklich, sich auf den eigenen Beinen zu halten. Auch von den Heldentaten eines Lionel Messi und Cristiano Ronaldo ließ sich noch nichts erahnen. Selbst Jose Mourinho war noch nicht auf der großen Fußballbühne erschienen.

So lange ist es her, dass Real Madrid zum letzten Mal die Copa del Rey gewonnen hat. In der Saison 1992/1993 schlug man im Finale Real Saragossa 2:0. Die Helden von damals: Der Geier Emilio Butragueno und Mikel Lasa, der Vorgänger von Roberto Carlos.

Wiederholt sich die Geschichte?

Seitdem füllte sich zwar der Trophäenschrank bei den Königlichen mit schöner Regelmäßigkeit, den spanischen Pokal konnten sie aber nicht mehr zum Staubfänger machen.

Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer: Schon beim letzten Erfolg wurde das Finale in Valencia gespielt, und auch damals hatte man in der Liga das Nachsehen gegenüber dem FC Barcelona. "Der letzte Fluch", wie die spanische "Marca" titelte, könnte also heute Abend endgültig der Vergangenheit angehören.

Damit es aber nur auf dem Platz heiß her geht, werden 2500 Polizisten rund um das Stadion in Valencia anwesend sein. Die werden wohl auch bitter nötig sein, immerhin haben sich 40.000 Real- und Barca-Fans angekündigt. Und dass die ab und zu sogar einen Schweinekopf im Gepäck haben, ist ja durchaus bekannt.

Messi vs. Ronaldo um die Krone

Auch auf dem Platz gibt es Altbewährtes: Das entscheidende Duell wird wohl mal wieder Lionel Messi gegen Cristiano Ronaldo heißen, die sich auch um die Torjägerkrone in der Copa del Rey streiten. Derzeit führt Messi mit 7:6.

Sollte Messi wieder einnetzen, wäre es sein insgesamt 50. Pflichtspieltreffer für Barca in dieser Saison. Auch in dieser Kategorie liegt C. Ronaldo mit 42:49 hinten.

Solche Zahlen hätte nicht nur jeder Freizeit-Kicker gerne, sondern wohl auch David Villa. Der Stürmer der Katalanen wäre aber sowieso glücklich, überhaupt mal wieder die Kugel im Kasten zu versenken.

Seit dem 26. Februar hat Villa nicht mehr für Barcelona getroffen. Das sind sage und schreibe zehn Spiele ohne Torerfolg. Vielleicht motiviert ihn ja die Anwesenheit des spanischen Königs Juan Carlos, der genauso wie Neu-Pique-Freundin Shakira im Stadion sein wird.

Ob Real-Legende Alfredo Di Stefano auch einen Platz im Estadio Mestalla einnehmen wird, ist nicht bekannt. Jose Mourinho wäre es vermutlich auch egal. Auf die Kritik von Di Stefano, der Real eine "charakterlose Mannschaft" nannte, reagierte Mou auf seine ganz eigene Art und Weise: "Ich respektiere ihn, kommentiere es aber nicht. Aber: der Trainer bin ich."

Özil dabei, Di Maria wohl auf der Bank

Mourinho verlässt sich wohl erneut auf seinen Geniestreich aus dem ersten Clasico, um Pep Guardiola und seine Mannen aus der Reserve zu locken. Wie am letzten Samstag in der Liga wird Real wohl wieder mit drei Sechsern spielen: Xabi Alonso, Sami Khedira und Pepe. Lass Diarra, der auch für diese Position in Frage kam, steht dagegen nicht im Kader.

Von Anfang an dabei sein wird vermutlich Mesut Özil. Keine große Überraschung, war es doch Özil, der dem Spiel der Königlichen am letzten Samstag nach seiner Einwechslung neues Leben einhauchte. Der Deutsche könnte wie zuvor vermutet als verkappter Stürmer auflaufen.

Barca mit Carlos Puyol

Özil wird es im Spiel wohl einige Male mit Carlos Puyol zu tun bekommen, der im ersten Clasico noch ausgewechselt werden musste. Der Kapitän hat aber anscheinend grünes Licht gegeben und wird höchstwahrscheinlich neben Pique in der Innenverteidigung spielen.

Seydou Keita rückt dann wahrscheinlich wieder ins Mittelfeld. Für Flügelflitzer Pedro würde dann nur der ungeliebte Platz auf der Bank bleiben.

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