Copa del Rey, Halbfinale-Rückspiele

Özil trifft für Real! Traumfinale perfekt

Von SPOX
Mittwoch, 02.02.2011 | 23:51 Uhr
Real Madrids Mesut Özil traf im Pokal-Halbfinale gegen den FC Sevilla zum 1:0
© Getty
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Zum ersten Mal seit 1990 kommt es im spanischen Pokal im Finale zum Duell der Erzrivalen zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Während Real auch dank eines Treffers von Mesut Özil sein Halbfinal-Rückspiel am Mittwoch gegen den FC Sevilla gewann, spazierte Barca mit einer B-Elf und dem Gesamtergebnis von 8:0 ins Endspiel.

Real Madrid - FC Sevilla 2:0 (0:0) - Hinspiel: 1:0

Tore: 1:0 Özil (82.), 2:0 Adebayor (90.+2)

Gelb-Rot: Sergio Sanchez (85./Sevilla)

Das Traumfinale der Copa del Rey ist perfekt: Real Madrid folgt dem FC Barcelona ins Endspiel um den spanischen Pokal am 20. April. Die Mannschaft von Trainer Jose Mourinho besiegte im Halbfinal-Rückspiel am Mittwoch den FC Sevilla mit 2:0. Das Hinspiel hatten die Königlichen bereits mit 1:0 gewonnen.

Mit Mesut Özil und Sami Khedira in der Startelf legte Real im Rückspiel im Bernabeu-Stadion zunächst los wie die Feuerwehr und hatte bereits nach drei Minuten die große Chance, als Angel Di Maria aus 20 Metern am Pfosten scheiterte und Karim Benzema den Nachschuss aus kurzer Distanz vergab.

Nur wenig später aber hatten die Gastgeber Glück, als Alvaro Negredo plötzlich frei vor Iker Casillas auftauchte, vom Schiedsrichter aber zurückgepfiffen wurde. Sevillas Angreifer stand wohl knapp im Abseits.

Während Madrid, in der Regel über Einzelaktionen von Cristiano Ronaldo, in der Folge nur noch selten wirklich Gefahr ausstrahlte, kamen die Gäste besser in die Partie und hatten unter anderem durch einen Distanzschuss des Ex-Schalkers Ivan Rakitic die Gelegenheit zur Führung. Wirkliche Großchancen blieben aber Mangelware, und es ging mit 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wirkte Real wieder präsenter und bestimmte weitgehend das Geschehen, ohne allerdings zu wirklich zwingenden Chancen zu kommen. Vor allem der unglücklich agierende Benzema scheiterte immer wieder bei der finalen Aktion. Die beste Gelegenheit vergab der Franzose in der 70. Minute, als er einen Kopfball in Rücklage aus kurzer Distanz unglücklich über das Tor setzte.

So dauerte es bis zur 82. Minute, ehe Özil für das 1:0 - und damit die Vorentscheidung - sorgte. Nach schönem Zuspiel von Khedira umkurvte der 22-Jährige Torhüter Javi Varas und schob ins leere Tor ein.

Fünf Minuten vor Schluss flog auch noch Sevillas Sergio Sanchez nach einem Foul an dem eingewechselten Emmanuel Adebayor mit Gelb-Rot vom Platz. Und Adebayor war es auch, der in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte, als er nach einer Ecke für Madrid aus kurzer Distanz zum 2:0 traf.

Real Madrid steht zum ersten Mal seit 2004 wieder im Finale der Copa del Rey. Der letzte Pokaltriumph datiert aus dem Jahr 1993.

UD Almeria - FC Barcelona 0:3 (0:1) - Hinspiel: 0:5

Tore: 1:0 Adriano (34.), 2:0 Alcantara (56.), 3:0 Afellay (76.)

Auch der FC Barcelona steht nach einem 3:0-Sieg im Rückspiel des Copa-del-Rey-Halbfinales bei UD Almeria im Endspiel des spanischen Pokals. Nach dem 5:0-Erfolg im Hinspiel war die Partie am Mittwochabend allerdings nicht mehr als ein Schaulaufen für die Katalanen.

Und so sah es dann auch aus: Barcas B-Elf dominierte die Partie unterm Strich klar, ohne dabei jedoch an die Schmerzgrenze gehen zu müssen. Almeria wehrte sich im Estadio de los Juegos Mediterraneos zwar vor allem in der ersten Hälfte noch nach Kräften - doch der Glaube an ein Fußballwunder ging spätestens in der 34. Minute verloren: Barcas Adriano erzielte nach schöner Einzelleistung das 1:0 für die Gäste.

Ohne Lionel Messi, Xavi, Andres Iniesta, Carles Puyol und David Villa diktierte das Team von Trainer Pep Guardiola auch nach dem Seitenwechsel das Geschehen. In  56. Minute erhöhte Thiago Alcantara per Kopf auf 2:0. Den Schlusspunkt setzte schließlich Ibrahim Afellay (76.) mit einem Rechtsschuss von der Strafraumkante. Damit setzte sich Barca in der Addition souverän mit 8:0 durch. Mit demselben Ergebnis wurde Almeria schon in der Liga verarztet - das allerdings nur in einem Spiel

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