Donnerstag, 23.12.2010

Copa del Rey: Achtelfinale

Real schießt Levante ab - Barca nur remis

Real Madrid steht so gut wie sicher im Viertelfinale der Copa del Rey. Die Königlichen gewannen gegen Levante mit 8:0 (4:0) und haben sich somit eine glänzende Ausgangs- position für das Rückspiel erspielt. Auch Lokalrivale Atletico Madrid hat einen wichtigen Sieg eingefahren. Der FC Barcelona blieb gegen Athletic Bilbao torlos.

Wenig überraschend: Für Real Madrid war es der höchste Sieg in einem Pflichtspiel in dieser Saison
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Wenig überraschend: Für Real Madrid war es der höchste Sieg in einem Pflichtspiel in dieser Saison

Karim Benzema (6.) eröffnete für Real nach sechs Minuten den Torreigen. Mesut Özil (9.), abermals Benzema (31.) und Cristiano Ronaldo (44.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse im Estadio Bernabeu.

Jose Mourinho vertraute gegen Levante weitestgehend seiner Stammelf. Für den verletzten Khedira spielte Granero im Mittelfeld: Lass Diarra half als rechter Verteidiger aus. Eine kleine Enttäuschung für die Real-Fans war die Nicht-Nominierung Kakas. In den spanischen Medien wurde zuletzt darüber spekuliert, Kaka könne zumindest 20 bis 30 Minuten spielen.

Aber auch ohne Kaka spielte Real locker auf: Levante hatte nach dem frühen Gegentor nichts entgegenzusetzen und ergab sich den zahlreichen Angriffen der Gastgeber.

Nach der Pause das gleiche Bild: Real lässt Ball und Gegner laufen und schießt weiter munter Tore: Benzema erzielte nach 69 Minuten seinen dritten Treffer, Ronaldo zog (72., 74.) mit einem Doppelschlag nach. Das Schlusswort hatte der eingewechselte Pedro Leon.

Simao trifft und wechselt

Eine gute Ausgangsposition erspielte sich auch Atletico Madrid. Gegen Espanyol Barcelona gewann der Haupstadt-Klub dank eines Elfmetertreffers von Simao (33.) mit 1:0. Für den Portugiesen war es die letzte Amtshandlung bei Atletico. Die Reise geht am Donnerstag nach Istanbul zu Besiktas. Atletico bestätigte am Donnerstag den Wechsel.

Ein Torfestival gab es zwischen dem FC Sevilla und Malaga. Die Andalusier gewannen mit 5:3.

Deutsche bei Real Madrid: Von Netzer bis Özil
Günter Netzer machte den Anfang. Er wechselte 1973 von Borussia Mönchengladbach nach Madrid und wurde vom legendären Präsidenten Santiago Bernabeu begrüßt
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Als Spieler von Real wurde Netzer gleich eine Ehrung zuteil. In Deutschland wurde er zum Fußballer des Jahres gewählt. Dafür gab's den Pokal. Aber wofür die Gartenzwerge?
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Ein Jahr später folgte Paul Breitner Netzer in die spanische Hauptstadt. Beide bildeten zwei Jahre lang ein beliebtes deutsches Duo
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1976 mussten Breitner und Netzer im Halbfinale des Landesmeistercups gegen den FC Bayern ran. Die Münchner zogen dank eines 2:0 im Rückspiel (Hinspiel: 1:1) ins Finale ein
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Stielike bekam es in seiner Zeit auch mit Bernd Schuster und dem FC Barcelona zu tun. Später sollte Schuster selbst das weiße Trikot tragen
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Der blonde Engel führte zwei Jahre lang Regie im Mittelfeld...
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...und kehrte als Trainer 2007 für eine Saison zurück
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Auch einen deutschen Torhüter gönnte sich Real Madrid. 1996 kam Bodo Illgner und blieb für fünf Jahre
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Gemeinsam mit Trainer Jupp Heynckes (r.) gewann Illgner (3.v.r.) 1998 die Champions League. Trotzdem musste Heynckes seinen Trainerstuhl räumen
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2007 versuchte auch Christoph Metzelder sein Glück im Estadio Santiago Bernabeu
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Trainingsspielchen mit Cristiano Ronaldo gehören seitdem zum Alltag von Khedira
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Und auch Mesut Özil folgte dem Ruf der Königlichen und wechselte nach seiner starken WM zu Real Madrid
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Toni Kroos wechselte im Sommer 2014 für 30 Millionen Euro vom FC Bayern München zu den Königlichen
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Keine Tore dagegen am Dienstag beim FC Barcelona: Die Katalanen kamen im Hinspiel gegen Athletic Bilbao im heimischen Camp Nou nicht über ein 0:0 hinaus. Ohne Lionel Messi in der Startelf tat sich Barca gegen eine sehr defensiv eingestellte Gäste-Mannschaft schwer.

Barca zu spät wach

Einzig Andres Iniesta hatte in der 25. Minute eine dicke Chance, Bilbaos Keeper Gorka Iraizoz parierte aber glänzend. Nachdem Xavi kurz nach der Pause eine gute Chance vergab, nahm Trainer Pep Guardiola dann Keita vom Platz und brachte Messi (53.). Zwingender wurde Barcas Spiel aber auch in der Folge nicht.

Erst in der Schlussphase kam Barcelona durch Pique noch zu einer Möglichkeit, der Abwehrspieler scheiterte aber auch an Iraizoz. Auch beim anderen Highlight-Spiel zwischen dem FC Valencia und dem FC Villarreal fielen keine Tore. Dabei gab es auf beiden Seiten Chancen en masse. Allerdings waren die beiden Torhüter Guaita (Valencia) und Juan Carlos (Villarreal) bärenstark.

Valencia hatte ein Chancenplus, aber entweder zielten Mata, Joaquin oder Alba zu schlecht, oder Carlos parierte glänzend. Auch das dritte Spiel des Abends zwischen Cordoba und Deportivo La Coruna endete remis, aber immerhin fielen Tore. Riki brachte die Gäste per Elfmeter in Führung (17.), die Gastgeber glichen in der 70. Minute durch Pepe Diaz aus.

Tabelle der Primera Division

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