Dienstag, 23.11.2010

Marcelo im Porträt

Marcelo: Der Roberto Carlos aus der Turnhalle

Marcelo Vieira da Silva Junior wollte als kleiner Junge nur Futsal und Beach-Soccer spielen. Mittlerweile ist der 22-Jährige eine feste Größe bei Real Madrid und bringt selbst Lionel Messi in Verlegenheit.

Marcelo Vieira da Silva Junior wurde 2007 und 2008 spanischer Meister mit Real Madrid
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Marcelo Vieira da Silva Junior wurde 2007 und 2008 spanischer Meister mit Real Madrid

Cata Diaz hat in seiner Karriere schon viele unangenehme Dinge erlebt. Als Spieler der Boca Juniors hat der Argentinier von 2005 bis 2007 mehrere Derbys gegen River Plate gespielt und jedes Duell zwischen den verfeindeten Klubs um die Vorherrschaft in Buenos Aires ist eine Geschichte für sich. Pöbeleien und versteckte Fouls gehören zum Superclasico wie die Bengalos, die bei keinem anderen Fußballspiel derart imposant sind.

Als Cata Diaz 2007 zum Madrider Vorortverein FC Getafe wechselte, glaubte er, das Schlimmste überstanden zu haben. Im April 2009 wurde er eines besseren belehrt. Der Gegner hieß Real Madrid, Diaz' ganz persönlicher Feind Marcelo.

Reals Linksverteidiger traktierte Diaz so lange mit Tritten und provozierte ihn mit obszönen Gesten, dass Diaz nach Abpfiff Gift und Galle spuckend von sämtlichen Spielern inklusive beiden Torhütern an einem Amoklauf gegen Marcelo gehindert werden musste. (zum Video)

Marcelo bekam für sein Fehlverhalten die volle Wucht der Macht- und Hierarchieverhältnisse beim königlichen Klub zu spüren. Die Kapitäne Raul und Iker Casillas brüllten Marcelo in der Kabine vor versammelter Mannschaft derart zusammen, dass der eben noch feixende Rebell in Tränen ausbrach und um Gnade winselte.

131 Spiele - ein Platzverweis

Marcelo war in einer - seinem für gewöhnlich tadellosen Verhalten völlig abnormalen - Art und Weise negativ aufgefallen, dass sich sogar der sehr zurückhaltende Interimspräsident Vicente Boluda genötigt sah, den Spieler öffentlich zu maßregeln.

Seit Marcelo im Januar 2007 von Fluminense zu Real kam, gab es in bislang 131 Pflichtspielen im königlichen Trikot selten Grund zur Klage. Marcelo gilt in Spanien als sehr fairer Spieler und hat erst einen Platzverweis kassiert.

Rein äußerlich hat er außer einer flächendeckenden Tätowierung auf dem rechten Oberarm wenig Furchteinflößendes zu bieten. Marcelo ist nur 1,72 Meter groß, die weiblichen Real-Fans lieben seine verführerischen rehbraunen Augen und eine feste Zahnspange tragen pubertäre Teenager, aber keine Machos.

Nachfolger von Roberto Carlos

Marcelo ist der Anti-Star in Reals Ensemble. Allüren oder Skandale sind nicht bekannt, Marcelo bezeichnet sich selbst als harmoniebedürftig. "Ich kann nur in einer Mannschaft ohne persönliche Eifersüchteleien oder Animositäten spielen. Die Gemeinschaft ist mir sehr wichtig", sagte er der brasilianischen Zeitung "O Globo".

Gemeinsam mit dem Portugiesen Pepe hilft er Neuzugängen bei der Integration. Sein aktueller Klient heißt Mesut Özil. "Marcelo und ich kümmern uns um Mesut. Wir haben viel Spaß im Training und unternehmen in unserer Freizeit öfters was zusammen", sagt Pepe.

Marcelo weiß aus eigener Erfahrung, wie unbequem die ersten Gehversuche bei einem Klub wie Real Madrid sein können. Als 18-Jähriger wagte er den Schritt nach Europa.

Der damalige Real-Präsident Ramon Calderon hatte Marcelo nach der Verpflichtung als wichtigen Mosaikstein für eine erfolgreiche sportliche Zukunft von Real Madrid gepriesen und den Brasilianer mit einem Sechsjahresvertrag ausgestattet.

Auf Marcelos Etikett stand: ultimativer Nachfolger von Roberto Carlos, einer Real-Legende. "Ich war jung, unerfahren und hatte eigentlich keine Ahnung, was mich erwartet. Ich habe nur gehört, dass bei Real alles viel größer, toller und aufregender ist als bei anderen Vereinen. Aber was sollte ich damit anfangen? Roberto Carlos hat mich an der Hand genommen und mir die Eingewöhnung sehr leicht gemacht", verriet Marcelo.

Real Madrid - Porträt in Bildern
Santiago Bernabeu: Das Stadion von Real Madrid wurde 1947 eröffnet und fasst nach seiner Modernisierung 2005 80.354 Zuschauer
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Santiago Bernabeu: Das Stadion von Real Madrid wurde 1947 eröffnet und fasst nach seiner Modernisierung 2005 80.354 Zuschauer
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In der Saison 2008/2009 besuchten im Schnitt 71.523 Zuschauer das Santiago Bernabeu - kein anderes Stadion war in Spanien besser besucht
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In der Saison 2008/2009 besuchten im Schnitt 71.523 Zuschauer das Santiago Bernabeu - kein anderes Stadion war in Spanien besser besucht
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Die Real-Fans durften seit der Vereinsgründung 1902 bereits 32 nationale Meisterschaften und unzählige Weltstars feiern
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Die Real-Fans durften seit der Vereinsgründung 1902 bereits 32 nationale Meisterschaften und unzählige Weltstars feiern
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Eines der aktuellen Idole: Iker Casillas steht in der Hauptstadt seit 1999 zwischen den Pfosten und kommt aus der eigenen Jugend
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Eines der aktuellen Idole: Iker Casillas steht in der Hauptstadt seit 1999 zwischen den Pfosten und kommt aus der eigenen Jugend
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Zur Saison 2009 wurde mächtig eingekauft: Einer der neuen Stars ist der Brasilianer Kaka. Er kostete die Madrilenen rund 65 Millionen Euro
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Zur Saison 2009 wurde mächtig eingekauft: Einer der neuen Stars ist der Brasilianer Kaka. Er kostete die Madrilenen rund 65 Millionen Euro
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Cristiano Ronaldo kam von Manchester United und wurde damit der bisher teuerste Spieler aller Zeiten. Sein Preis: 94 Millionen Euro
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Cristiano Ronaldo kam von Manchester United und wurde damit der bisher teuerste Spieler aller Zeiten. Sein Preis: 94 Millionen Euro
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Direktor für Beziehungen zu den Institutionen ist seit 2009 Ex-Profi Emilio Butragueno (r.). Von 1983-1994 war El Butre Stürmer der Königlichen
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Direktor für Beziehungen zu den Institutionen ist seit 2009 Ex-Profi Emilio Butragueno (r.). Von 1983-1994 war El Butre Stürmer der Königlichen
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Florentino Perez (M.) machte die Transfers möglich. Seit Juni 2009 ist er wieder Präsident des Vereins
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Florentino Perez (M.) machte die Transfers möglich. Seit Juni 2009 ist er wieder Präsident des Vereins
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Erfolg ist Programm: Neun Mal konnte der Verein den Landesmeister-Cup gewinnen und ist damit der erfolgreichste Klub in ganz Europa
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Erfolg ist Programm: Neun Mal konnte der Verein den Landesmeister-Cup gewinnen und ist damit der erfolgreichste Klub in ganz Europa
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Bernd Schuster war von 1988-1990 Spieler von Real. 2007 kam er als Cheftrainer zurück - ein Jahr später musste er seinen Posten jedoch schon wieder räumen...
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Bernd Schuster war von 1988-1990 Spieler von Real. 2007 kam er als Cheftrainer zurück - ein Jahr später musste er seinen Posten jedoch schon wieder räumen...
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...obwohl er in seiner ersten Trainersaison mit den Königlichen den Meistertitel in die Stadt holte
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...obwohl er in seiner ersten Trainersaison mit den Königlichen den Meistertitel in die Stadt holte
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Eine lebende Legende: Der Argentinier Alfredo Di Stefano (M.) schoss zwischen 1953 und 1964 für die Königlichen 216 Tore in 282 Spielen
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Eine lebende Legende: Der Argentinier Alfredo Di Stefano (M.) schoss zwischen 1953 und 1964 für die Königlichen 216 Tore in 282 Spielen
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Viele Jahre später war er einer der Stars: Der dreifache Weltfußballer Ronaldo (2.v.l.) wechselte 2002 von Inter Mailand nach Madrid...
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Viele Jahre später war er einer der Stars: Der dreifache Weltfußballer Ronaldo (2.v.l.) wechselte 2002 von Inter Mailand nach Madrid...
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...auch der Portugiese Luis Figo war bis 2005 ein Teil des weißen Balletts. Vor seiner Zeit in Madrid war er beim Erzrivalen FC Barcelona aktiv
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...auch der Portugiese Luis Figo war bis 2005 ein Teil des weißen Balletts. Vor seiner Zeit in Madrid war er beim Erzrivalen FC Barcelona aktiv
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Er war nicht nur im Champions-League-Finale 2002 der zentrale Mann im Spiel der Madrilenen: Der Franzose Zindedine Zidane (r.)...
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Er war nicht nur im Champions-League-Finale 2002 der zentrale Mann im Spiel der Madrilenen: Der Franzose Zindedine Zidane (r.)...
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...am Ende siegten Zidane und Co. mit 2:1 über Bayer Leverkusen und sicherten sich damit den neunten Titel
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...am Ende siegten Zidane und Co. mit 2:1 über Bayer Leverkusen und sicherten sich damit den neunten Titel
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Bereits zwei Jahre zuvor war Real-Urgestein Raul (r. mit Fernando Morientes) in der Champions League erfolgreich. Real bezwang 2000 den FC Valencia mit 3:0
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Bereits zwei Jahre zuvor war Real-Urgestein Raul (r. mit Fernando Morientes) in der Champions League erfolgreich. Real bezwang 2000 den FC Valencia mit 3:0
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Einige Jahre zuvor, 1986: Die Königlichen gewinnen die UEFA-Cup-Endspiele gegen den 1. FC Köln
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Einige Jahre zuvor, 1986: Die Königlichen gewinnen die UEFA-Cup-Endspiele gegen den 1. FC Köln
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Santillana war in dieser Zeit ein großer Spieler in der spanischen Hauptstadt. Er trat insgesamt 461 Mal für Real in der Primera Division an (186 Tore)
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Santillana war in dieser Zeit ein großer Spieler in der spanischen Hauptstadt. Er trat insgesamt 461 Mal für Real in der Primera Division an (186 Tore)
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Der Montenegriner Predrag Mijatovic (r.) ging von 1996-1999 auf Torejagd. Zehn Jahre später war er als Sportdirektor tätig, wurde dann jedoch 2009 entlassen
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Der Montenegriner Predrag Mijatovic (r.) ging von 1996-1999 auf Torejagd. Zehn Jahre später war er als Sportdirektor tätig, wurde dann jedoch 2009 entlassen
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Real Madrid ist nie aus der spanischen Primera Division abgestiegen. Das gelang sonst nur noch Athletic Bilbao und dem FC Barcelona
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Real Madrid ist nie aus der spanischen Primera Division abgestiegen. Das gelang sonst nur noch Athletic Bilbao und dem FC Barcelona
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Futsal und Beach-Soccer

Behutsam sollte das Juwel in der zweiten Mannschaft von Real aufgebaut werden, doch in der Rückrunde der Saison 2006/07 kam Marcelo bereits in sechs Spielen der Primera Division zum Einsatz.

Bernd Schuster gab Marcelo in der darauffolgenden Saison den Vorzug vor Neuzugang Gabriel Heinze. Marcelo wurde fester Bestandteil der ersten Elf, auch wenn er unter Schusters Nachfolger Juande Ramos anfangs auf der Bank saß.

Marcelos Stärken sind Schnelligkeit, Ausdauer und eine gute Technik, die er sich in der Halle aneignete. Marcelo spielte jahrelang Futsal, bevor er mit 13 in die Jugendmannschaft von Fluminense kam.

Marcelo: "In ganz jungen Jahren war ich unentschlossen, ob ich lieber in der Halle oder an der Copacabana Spaß haben oder mal ganz groß rauskommen will. Ich denke aber, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Es hat mir aber sicher nicht geschadet, viel mit dem Ball zu machen."

Wenn Marcelo auspackt, kommen sogar die Besten wie Lionel Messi ins Straucheln (zum Video).

Mourinhos Vorbehalte

Für Marcelo ging es bei Real stetig bergauf. Im Februar 2010 verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis 2015. Wenige Monate später machte er jedoch erstmals Bekanntschaft mit Jose Mourinho. Der neue Coach hatte keine Verwendung für Marcelo und arbeitete an der Verpflichtung eines neuen Linksverteidigers.

Unterstützung bekam Marcelo von seinem Freund Roberto Carlos: "Mourinho muss keinen Linksverteidiger kaufen. Er hat mit Marcelo einen der Besten in seinem Team. Mourinho sollte ihm vertrauen. Marcelo wird es zurückzahlen!"

In allen 15 Liga- und Champions-League-Spielen unter Mourinho stand Marcelo in der Startelf, 14 Mal spielte er über die volle Distanz. Der Trainer ist mittlerweile ganz vernarrt in den 22-Jährigen.

Mourinho: "Als ich hier ankam, mochte ich ihn nicht, weil er alles andere war als ein Verteidiger. Jetzt habe ich mich in ihn verliebt. Er ist ein Offensivtalent, verbessert sich aber stetig in seiner Defensivarbeit. Ich möchte keinen anderen Linksverteidiger mehr haben."

Menezes plant mit Marcelo

Die Nichtberücksichtigung für Brasiliens WM-Kader war im Nachhinein ein Segen für Marcelo. "Ich bin froh, dass ich vom ersten Tag an mit ihm arbeiten konnte. Marcelo hat mich in der Vorbereitung und in den ersten Spielen davon überzeugt, dass ich keinen Ersatz brauche", sagte Mourinho.

Marcelo schätzt vor allem die Akribie des Trainers. "Wir trainieren viel härter als unter Manuel Pellegrini. Mourinho ist eigentlich nie zufrieden. Das spornt an. Ich habe immer so an mir gearbeitet, wie es Mourinho von mir verlangt hat. Wir haben gute Lösungen gefunden."

Die gibt es für Marcelo jetzt auch in der Selecao. Brasiliens Nationaltrainer Mano Menezes setzt auf ihn. Bis zur WM 2014 im eigenen Land will Brasilien jedes Jahr mindestens zwei Mal gegen Argentinien spielen. Auf Cata Diaz kann Marcelo dann nicht treffen. Der beendete 2009 seine Karriere in der Albiceleste.

Marcelo im Steckbrief

Thomas Gaber

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