Sonntag, 16.05.2010

Primera Division, 38. Spieltag

Meisterliche Barca-Show zum Abschluss

Der FC Barcelona hat die Nerven behalten und mit einem überragenden 4:0 (2:0) gegen Absteiger Real Valladolid die 20. spanische Meisterschaft der Klub-Geschichte gewonnen.

Die Spieler des FC Barcelona bejubeln den 20. Meistertitel der Blaugrana
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Die Spieler des FC Barcelona bejubeln den 20. Meistertitel der Blaugrana

Verfolger und Erzrivale Real Madrid hatte nur eine Chance, wenn es selbst gesiegt und Barcelona nicht gewonnen hätte. Aber die Galaktischen kamen beim FC Malaga nicht über ein 1:1 hinaus.

Damit hat sich Malaga als Tabellen-16. gerade noch so in der Primera Division gehalten. In die Zweitklassigkeit müssen Teneriffa (0:0 in Valencia), Valladolid und Xerex (1:1 bei Osasuna).

Bereits am Samstag hatte der FC Sevilla in einem unglaublichen Finish im Fernduell mit Mallorca den Champions-League-Quali-Platz gesichert. Dritter wurde FC Valencia.

FC Barcelona - Real Valladolid 4:0

Tore: 1:0 Prieto (27./ET), 2:0 Pedro (31.), 3:0 Messi (62.), 4:0 Messi (68.)

Der Star des Spiels: Lionel Messi. Krönte sein individuell vielleicht bestes Jahr der Karriere mit den Saisontreffern Nummer 33 und 34 im 35. Ligaspiel. Zum Mitschreiben: 34 Treffer in 35 Spielen! Zumal der 22-Jährige ausreichend Möglichkeiten hatte, gegen das überforderte Valladolid das Torekonto sogar noch weiter nach oben zu schrauben.

Von seiner Chancenauswertung abgesehen demonstrierte Messi jedoch auch am letzten Spieltag, warum er mit weitem Abstand (auch vor einem gewissen Cristiano Ronaldo) der beste Fußballer der Welt ist. Normale Adjektive reichen nicht aus, um seine Klasse zu beschreiben. Und dass er dazu auch effektiv und uneigennützig sein kann, bewies er bei seiner Vorarbeit zu Pedros 2:0.

Die Gurke des Spiels: Luis Prieto. Valladolids Innenverteidiger als Gurke des Spiels zu nominieren, ist doppelt unfair. Erstens: Gegen Barcas Offensivwucht mussten bereits wesentlich begabtere Abwehrspieler kapitulieren. Und zweitens: Von Keeper Jacobo abgesehen war im Grunde jeder Gastspieler überfordert. Dennoch trifft Prieto der Bannstrahl, weil es in einer solch wichtigen Partie um den Klassenerhalt unentschuldbar ist, ein derart unnötiges Eigentor wie zum 0:1 zu fabrizieren.

Die Lehren des Spiels: Messi sagte vor einigen Tagen, dass es eigentlich sekundär sei, ob Barca diese Saison "nur" Meister wird, nachdem es im letzten, historischen Jahr sechs Titel zu bejubeln gab. Denn im Jahr 2050 würde man sich nur an den schönen Fußball erinnern, den Barcelona derzeit zelebrieren würde. Wie recht der Argentinier hat. Zwar blieb 2009/10 der totale Triumph aus - dennoch ist es nicht hoch genug anzurechnen, dass das vermeintlich satte Barca erneut den besten Fußball des Planeten zeigte. Das 4:0 gegen Valladolid ist ein Beleg dessen.

Beeindruckend, wie Trainer Pep Guardiola rechtzeitig von der weniger ergiebigen, auf Ibrahimovic fixierten Offensivtaktik abrückte und im Saisonendspurt mit der "Small-Ball"-Formation im Sturm mit Messi (1,69 Meter), Bojan Krkic (1,70) und Pedro (1,69) genau das richtige Rezept fand, um dem Team einen neuen Impuls zu geben.

Das Valladolid-Spiel gibt einen Vorgeschmack darauf, welche Spieler auch nächstes Jahr eine Zukunft bei Barca haben - und vor allem, welche Stars um ihren Platz zittern müssen. Dass Ibrahimovic und Henry erst spät eingewechselt wurden, ist kein Zufall.

Der FC Barcelona - Porträt in Bildern
"Mes que un club": Der Verein ist für seine Anhänger mehr als ein Klub, das spiegelt sich auch im Motto des Vereins wider
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"Mes que un club": Der Verein ist für seine Anhänger mehr als ein Klub, das spiegelt sich auch im Motto des Vereins wider
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Die Philosophie des Vereins ist es, immer die besten Spieler der Welt in seinen Reihen zu haben
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Wie im Falle Diego Maradonas gelang das den Katalanen auch immer wieder
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Der Argentinier wurde seinerzeit auch von Udo Lattek trainert. Neben Hennes Weisweiler einer von zwei deutschen Barca-Trainern
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Bernd Schuster drückte dem Barca-Spiel acht Jahre seinen Stempel auf und sorgte für den ein oder anderen Eklat
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Bernd Schuster drückte dem Barca-Spiel acht Jahre seinen Stempel auf und sorgte für den ein oder anderen Eklat
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Auch Ronaldo schnürte eine Saison lang die Schuhe in Barcelona und erzielte 34 Tore für die Blaugrana
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Auch Ronaldo schnürte eine Saison lang die Schuhe in Barcelona und erzielte 34 Tore für die Blaugrana
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Im Camp Nou (offizieller Name: Estadi FC Barcelona) trägt Barca seine Heimspiele aus. In der Vereinshymne heißt es: "Tot el camp es un clam" (Das ganze Stadion ist ein Schrei)
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Im Camp Nou (offizieller Name: Estadi FC Barcelona) trägt Barca seine Heimspiele aus. In der Vereinshymne heißt es: "Tot el camp es un clam" (Das ganze Stadion ist ein Schrei)
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Die Barca-Anhängerschaft wird einem in die Wiege gelegt. Mit knapp 163.000 Mitgliedern ist Barca hinter Benfica der zweitgrößte Verein der Welt
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Die Barca-Anhängerschaft wird einem in die Wiege gelegt. Mit knapp 163.000 Mitgliedern ist Barca hinter Benfica der zweitgrößte Verein der Welt
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Selbst Papst Johannes Paul II. war Mitglied beim FCB. In den Katakomben des Camp Nou befindet sich auch eine Kapelle
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Ebenfalls im Stadion befindet sich das Vereinsmuseum mit einer Unmenge an Trophäen und sonstigen Devotionalien (im Bild: Stoichkovs Goldener Ball)
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Ebenfalls im Stadion befindet sich das Vereinsmuseum mit einer Unmenge an Trophäen und sonstigen Devotionalien (im Bild: Stoichkovs Goldener Ball)
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Ein Blick in die Kabinen des Camp Nou. Hier entspannen die Barca-Stars nach den Spielen
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Ein Blick in die Kabinen des Camp Nou. Hier entspannen die Barca-Stars nach den Spielen
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Gegründet wurde der Verein am 29. November 1899 vom Schweizer Hans (Joan) Gamper. Erster Präsident war der Engländer Walter (Gualteri) Wild
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Gegründet wurde der Verein am 29. November 1899 vom Schweizer Hans (Joan) Gamper. Erster Präsident war der Engländer Walter (Gualteri) Wild
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Bis heute kommen die Katalanen ohne echten Trikotsponsor aus. Für den Schriftzug von UNICEF zahlen sie jährlich zwei Millionen Euro an die Vereinigung
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Bis heute kommen die Katalanen ohne echten Trikotsponsor aus. Für den Schriftzug von UNICEF zahlen sie jährlich zwei Millionen Euro an die Vereinigung
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Seine schwerste Zeit hatte Barca während des Franco-Regimes: Der Klub wurde in Club de Futbol Barcelona umbenannt und die katalanische Flagge verschwand aus dem Wappen
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Seine schwerste Zeit hatte Barca während des Franco-Regimes: Der Klub wurde in Club de Futbol Barcelona umbenannt und die katalanische Flagge verschwand aus dem Wappen
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Erst 1973 erhielt der Verein seinen ursprünglichen Namen zurück. In diesem Jahr kam auch Johann Cruyff und brachte den ersten Meistertitel seit 14 Jahren
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Erst 1973 erhielt der Verein seinen ursprünglichen Namen zurück. In diesem Jahr kam auch Johann Cruyff und brachte den ersten Meistertitel seit 14 Jahren
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Insgesamt holte Barca bisher 20 Meistertitel und 25 Mal den spanischen Pokal
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Insgesamt holte Barca bisher 20 Meistertitel und 25 Mal den spanischen Pokal
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Auf den ersten Europapokal musste Barca aber bis 1979 warten. Hans Krankl (links) und Co. holten sich durch ein 4:3 über Fortuna Düsseldorf den Pokal der Pokalsieger
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Auf den ersten Europapokal musste Barca aber bis 1979 warten. Hans Krankl (links) und Co. holten sich durch ein 4:3 über Fortuna Düsseldorf den Pokal der Pokalsieger
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Den ersten Triumph im Landesmeister-Cup holte Barca 1992 gegen Sampdoria Genua. Ronald Koeman traf per Freistoß-Hammer
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Den ersten Triumph im Landesmeister-Cup holte Barca 1992 gegen Sampdoria Genua. Ronald Koeman traf per Freistoß-Hammer
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14 Jahre später holten Ronaldinho, Puyol und Co. durch ein 2:1 gegen Arsenal den zweiten Henkeltopf nach Katalonien
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14 Jahre später holten Ronaldinho, Puyol und Co. durch ein 2:1 gegen Arsenal den zweiten Henkeltopf nach Katalonien
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2009 freute sich Barca mit Trainer Josep Guardiola erneut über den Sieg in der Champions League. Nach Toren von Eto'o und Messi endete das Finale gegen Manchester United 2:0
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2009 freute sich Barca mit Trainer Josep Guardiola erneut über den Sieg in der Champions League. Nach Toren von Eto'o und Messi endete das Finale gegen Manchester United 2:0
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Auch 2011 hieß der Gegner im CL-Finale Manchester United. Und auch diesmal ging Barca als Sieger vom Platz. Messi und Co. gewannen 3:1
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Auch 2011 hieß der Gegner im CL-Finale Manchester United. Und auch diesmal ging Barca als Sieger vom Platz. Messi und Co. gewannen 3:1
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FC Malaga - Real Madrid 1:1

Tore: 1:0 Duda (9.), 1:1 van der Vaart (48.)

Gelb-Rot: Duda (90.)

Es ist fast schon absurd: Real (96) kratzt wie Barca (99) an der 100-Punkte-Marke. Real erzielt unglaubliche 102 Saison-Tore und übertrifft damit sogar Barca (98). Die beiden Real-Stürmer Gonzalo Higuain (27 Tore) und Cristiano Ronaldo (26) waren fast genauso erfolgreich wie Barcas Messi (34).

Und doch gibt es keinen Zweifel, dass Real die klare Nummer zwei in Spanien ist. Das enttäuschende 1:1 in Malaga war der letzte Beweis dafür. Während Barca mühelos einen ähnlich starken (oder eben schwachen) Gegner dominierte, tat sich Madrid sehr schwer und konnte sogar froh sein, nicht verloren zu haben.

Dabei reichte Malaga ein simpler Taktik-Kniff, um die Real-Defensive immer wieder vor Probleme zu stellen: Eine sehr defensiv ausgerichtete Fünfer-Mittelfeld-Reihe, die den einzigen Stürmer Felipe Caicedo mit langen Bällen bediente. Der Ekuadorianer behauptete sich immer wieder gegen zwei, drei Gegenspieler und bereitete per Hacke auch schön Dudas 1:0 vor.

Madrid wurde daraufhin zwar stärker, aber es fehlte schlichtweg die Genialität und der kollektive Geist von Barcelona. Higuain und Ronaldo gaben sich redlich Mühe, doch wenn der Gegner derart gut eingestellt ist und mit Munua über einen starken Torwart verfügt, fehlen Madrid die Mittel.

Sich auf vereinzelnte Einzelaktionen wie bei van der Vaarts schönem 1:1 nach Dribbling gegen drei Malaga-Spieler zu verlassen, war die Saison über zu wenig, um es mit Barcelona aufzunehmen.

Real Madrid - Porträt in Bildern
Santiago Bernabeu: Das Stadion von Real Madrid wurde 1947 eröffnet und fasst nach seiner Modernisierung 2005 80.354 Zuschauer
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Santiago Bernabeu: Das Stadion von Real Madrid wurde 1947 eröffnet und fasst nach seiner Modernisierung 2005 80.354 Zuschauer
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In der Saison 2008/2009 besuchten im Schnitt 71.523 Zuschauer das Santiago Bernabeu - kein anderes Stadion war in Spanien besser besucht
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In der Saison 2008/2009 besuchten im Schnitt 71.523 Zuschauer das Santiago Bernabeu - kein anderes Stadion war in Spanien besser besucht
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Die Real-Fans durften seit der Vereinsgründung 1902 bereits 32 nationale Meisterschaften und unzählige Weltstars feiern
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Eines der aktuellen Idole: Iker Casillas steht in der Hauptstadt seit 1999 zwischen den Pfosten und kommt aus der eigenen Jugend
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Zur Saison 2009 wurde mächtig eingekauft: Einer der neuen Stars ist der Brasilianer Kaka. Er kostete die Madrilenen rund 65 Millionen Euro
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Zur Saison 2009 wurde mächtig eingekauft: Einer der neuen Stars ist der Brasilianer Kaka. Er kostete die Madrilenen rund 65 Millionen Euro
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Cristiano Ronaldo kam von Manchester United und wurde damit der bisher teuerste Spieler aller Zeiten. Sein Preis: 94 Millionen Euro
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Cristiano Ronaldo kam von Manchester United und wurde damit der bisher teuerste Spieler aller Zeiten. Sein Preis: 94 Millionen Euro
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Direktor für Beziehungen zu den Institutionen ist seit 2009 Ex-Profi Emilio Butragueno (r.). Von 1983-1994 war El Butre Stürmer der Königlichen
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Direktor für Beziehungen zu den Institutionen ist seit 2009 Ex-Profi Emilio Butragueno (r.). Von 1983-1994 war El Butre Stürmer der Königlichen
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Florentino Perez (M.) machte die Transfers möglich. Seit Juni 2009 ist er wieder Präsident des Vereins
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Florentino Perez (M.) machte die Transfers möglich. Seit Juni 2009 ist er wieder Präsident des Vereins
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Erfolg ist Programm: Neun Mal konnte der Verein den Landesmeister-Cup gewinnen und ist damit der erfolgreichste Klub in ganz Europa
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Erfolg ist Programm: Neun Mal konnte der Verein den Landesmeister-Cup gewinnen und ist damit der erfolgreichste Klub in ganz Europa
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Bernd Schuster war von 1988-1990 Spieler von Real. 2007 kam er als Cheftrainer zurück - ein Jahr später musste er seinen Posten jedoch schon wieder räumen...
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...obwohl er in seiner ersten Trainersaison mit den Königlichen den Meistertitel in die Stadt holte
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...obwohl er in seiner ersten Trainersaison mit den Königlichen den Meistertitel in die Stadt holte
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Eine lebende Legende: Der Argentinier Alfredo Di Stefano (M.) schoss zwischen 1953 und 1964 für die Königlichen 216 Tore in 282 Spielen
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Viele Jahre später war er einer der Stars: Der dreifache Weltfußballer Ronaldo (2.v.l.) wechselte 2002 von Inter Mailand nach Madrid...
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Viele Jahre später war er einer der Stars: Der dreifache Weltfußballer Ronaldo (2.v.l.) wechselte 2002 von Inter Mailand nach Madrid...
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...auch der Portugiese Luis Figo war bis 2005 ein Teil des weißen Balletts. Vor seiner Zeit in Madrid war er beim Erzrivalen FC Barcelona aktiv
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Er war nicht nur im Champions-League-Finale 2002 der zentrale Mann im Spiel der Madrilenen: Der Franzose Zindedine Zidane (r.)...
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Er war nicht nur im Champions-League-Finale 2002 der zentrale Mann im Spiel der Madrilenen: Der Franzose Zindedine Zidane (r.)...
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...am Ende siegten Zidane und Co. mit 2:1 über Bayer Leverkusen und sicherten sich damit den neunten Titel
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...am Ende siegten Zidane und Co. mit 2:1 über Bayer Leverkusen und sicherten sich damit den neunten Titel
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Bereits zwei Jahre zuvor war Real-Urgestein Raul (r. mit Fernando Morientes) in der Champions League erfolgreich. Real bezwang 2000 den FC Valencia mit 3:0
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Bereits zwei Jahre zuvor war Real-Urgestein Raul (r. mit Fernando Morientes) in der Champions League erfolgreich. Real bezwang 2000 den FC Valencia mit 3:0
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Einige Jahre zuvor, 1986: Die Königlichen gewinnen die UEFA-Cup-Endspiele gegen den 1. FC Köln
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Einige Jahre zuvor, 1986: Die Königlichen gewinnen die UEFA-Cup-Endspiele gegen den 1. FC Köln
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Santillana war in dieser Zeit ein großer Spieler in der spanischen Hauptstadt. Er trat insgesamt 461 Mal für Real in der Primera Division an (186 Tore)
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Santillana war in dieser Zeit ein großer Spieler in der spanischen Hauptstadt. Er trat insgesamt 461 Mal für Real in der Primera Division an (186 Tore)
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Der Montenegriner Predrag Mijatovic (r.) ging von 1996-1999 auf Torejagd. Zehn Jahre später war er als Sportdirektor tätig, wurde dann jedoch 2009 entlassen
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Real Madrid ist nie aus der spanischen Primera Division abgestiegen. Das gelang sonst nur noch Athletic Bilbao und dem FC Barcelona
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Real Madrid ist nie aus der spanischen Primera Division abgestiegen. Das gelang sonst nur noch Athletic Bilbao und dem FC Barcelona
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Der Kampf um Europa:

Unglaubliches Finish um die CL-Quali zwischen Sevilla und Mallorca!

Die Insulaner schlugen Espanyol Barcelona mit 2:0 (1:0) und erfüllten ihre Pflicht damit souverän. Größere Probleme offenbarte dagegen der FC Sevilla, der erst in der Nachspielzeit den 3:2-Sieg bei UD Almeria sicherstellte und somit in letzter Sekunde an Mallorca vorbeizog.

Kanoute brachte Sevilla nach 16 Minuten in Front, doch kurz vor der Pause traf Soriano zum Pausenstand von 1:1.

Nur acht Minuten nach Wiederanpfiff brachte ein Eigentor von Chico die Gäste erneut in Führung. In der 65. Minute musste Sevilla Negredo mit Rot vom Platz - 14 Minuten später traf Almeria zum 2:2 durch Juanma Ortiz.

Wäre es bei diesem Ergebnis geblieben, wäre Mallorca in die Qualifikation für die Königsklasse gekommen. Doch in der Nachspielzeit traf der erst kurz zuvor eingewechselte Rodri zum Sieg für Sevilla.

Zuvor qualifizierte sich der FC Getafe für die Europa League. Mit einem 3:0 (1:0) im Derby beim frischgebackenen Europa-League-Sieger Atletico Madrid sicherte sich der Klub den sechsten Rang und schaffte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Europapokal-Qualifikation durch die Platzierung im Ligabetrieb. Stürmer Roberto Soldado traf dabei doppelt.

2007 hatte sich Getafe durch den Einzug ins Finale des spanischen Pokals für den UEFA-Pokal und damit zum ersten Mal für einen Europapokal-Wettbewerb qualifiziert. In der vergangenen Spielzeit hatte der Klub am letzten Spieltag gerade noch den Abstieg verhindert.

Der 38. Spieltag im Überblick

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