Dienstag, 13.04.2010

Primera Division

13 Jahre Haft für Sevilla-Präsident gefordert

Im Prozess gegen Jose Maria del Nido, Präsident des spanischen Erstligisten FC Sevilla, wurden mehr als 13 Jahre Haft gefordert. Del Nido soll illegal Geld kassiert haben.

Jose Maria del Nido (r.), Präsident vom FC Sevila, drohen bis zu 13 Jahre Haft
© Getty
Jose Maria del Nido (r.), Präsident vom FC Sevila, drohen bis zu 13 Jahre Haft

Dem Präsidenten des spanischen Erstligisten FC Sevilla, Jose Maria del Nido, drohen mehr als 13 Jahre Gefängnis.

In dem am Montag in Malaga begonnenen Prozess wird dem Rechtsanwalt vorgeworfen, zwischen 1999 und 2003 überzogene Rechnungen bei Aufträgen der Stadt Marbella gestellt zu haben.

Del Nido, der seit Mai 2002 Präsident von Sevilla ist, soll in dem Zeitraum sechs Millionen Euro kassiert haben. Der Staatsanwalt forderte am ersten Verhandlungstag 13,5 Jahre Haft für den Vereinsfunktionär.

In dem Zeitraum, in dem del Nido Aufträge aus Marbella angenommen hatte, war Jesus Gil y Gil Bürgermeister der Stadt. Der frühere Präsident von Atletico Madrid musste 2002 von diesem Posten zurücktreten, da ihm vorgeworfen wurde, Gelder der Stadt in den Verein gesteckt zu haben. Gil y Gil verstarb 2004.

Der FC Sevilla im Klub-Steckbrief


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