Ultimatum für Schuster

Von SPOX
Mittwoch, 12.11.2008 | 12:10 Uhr
Bernd Schuster führte Real Madrid 2007/08 zur spanischen Meisterschaft
© Getty
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Bernd Schuster muss um seinen Job als Trainer von Real Madrid bangen. Nach dem peinlichen Aus im spanischen Pokal gegen den Drittligisten Real Union Irun spekulieren mehrere Zeitungen über seinen Rauswurf, sollten die Königlichen am kommenden Samstag in der Liga nicht gegen Real Valladolid gewinnen. Ein Ultimatum für Schuster. Auch Christoph Metzelder steht mal wieder in der Kritik.

Selbst Schuster gingen nach dem Spiel die Argumente aus. Der Coach von Real Madrid, sonst gerne um eine Ausrede bemüht, hatte nach dem Pokal-Aus Verständnis für Zweifel an seiner Arbeit.

"Es ist nur logisch, dass einige Leute an meiner Arbeit zweifeln, wenn man gegen einen Drittligisten ausscheidet", sagte Schuster nach dem 4:3-Sieg gegen Real Union, der nach der 2:3-Hinspiel-Niederlage aufgrund der Auswärts-Torregel nicht ausreichte, um die nächste Runde der Copa del Rey zu erreichen.

Mijatovic macht Druck

Die Sportblätter "Marca" und "As" gehen davon aus, dass Schuster entlassen wird, wenn Real Madrid am 11. Spieltag der Primera Division nicht in Valladolid gewinnt. Laut "Radio Marca" haben die Verantwortlichen in einer Dringlichkeitssitzung nach dem Spiel gegen Real Union dieses Ultimatum beschlossen.

Federführend soll Real-Sportdirektor Predrag Mijatovic agiert haben. Das Verhältnis zwischen Schuster und Mijatovic gilt seit längerem als angespannt.

 

Schuster hat indes keine Zweifel, "dass ich auch nach dem Valladolid-Spiel noch Trainer von Real Madrid sein werde. Ich mache mir um meinen Job keine Sorgen".

Metzelder zu langsam

Schuster hatte gegen Real Union die Langzeit-Reservisten Jiri Dudek (Tor), Michel Salgado, Javier Saviola und Christoph Metzelder in die Startelf berufen.

Der deutsche Innenverteidiger konnte seine Chance nicht nutzen. "Er ist viel zu langsam. Aufgrund seiner Trägheit wusste er sich oft nur mit Fouls zu helfen", urteilte die "As".

Kritik von Raul

Kapitän Raul, dessen drei Treffer Real nicht vor der Blamage bewahren konnten, nahm die Abwehr in Schutz: "Gegentore resultieren immer aus defensiven Versäumnissen der ganzen Mannschaft."

Es könne nicht sein, dass "wir gegen einen Drittligisten in zwei Spielen sechs Tore schießen und trotzdem ausscheiden", so Raul, der gegen Union immerhin sein 300. Pflichtspieltor für Real erzielte.

"Dieses Ausscheiden ist sicher nicht das Schlimmste, was diesem Klub sportlich passiert ist. Aber es ist auch nicht das erste Mal, dass wir uns im Pokal blamieren", stellte er fest. Zuletzt gewann Real 1993 die Copa del Rey.

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