Mittwoch, 13.02.2008

Nach einem Krisengespräch

Verband beendet Streit mit Aragones

Madrid - Der spanische Fußballverband (RFEF) hat einen Streit mit Nationaltrainer Luis Aragones beigelegt und den 69-Jährigen bis zum Abschluss der EM im Amt bestätigt.

Fußball, Spanien, Luis Aragones
© Getty

Nach einem Krisentreffen des RFEF-Präsidenten Angel Maria Villar mit dem Coach betonten beide Seiten in einer gemeinsamen Erklärung: "Der Nationaltrainer ist fest entschlossen, seine Aufgaben bis zum Ende der EM in Österreich und der Schweiz wahrzunehmen. Er weiß, dass er sich auf die uneingeschränkte Unterstützung durch den Verband verlassen kann."

Del Bosque in der Warteschleife 

Aragones hatte den RFEF vor einer Woche eindringlich davor gewarnt, vor der EM den Namen seines Nachfolgers bekanntzugeben und ihn damit zu einem Trainer auf Abruf zu machen. Er rief den Verband sogar dazu auf, ihn noch vor der EM zu entlassen und einen neuen Nationaltrainer zu verpflichten.

Als mögliche Kandidaten für die Nachfolge werden Real Madrids früherer Erfolgstrainer Vicente del Bosque und der Ex-Nationalcoach Jose Antonio Camacho (jetzt Benfica Lissabon) gehandelt. Del Bosque erklärte bereits, er wäre an dem Posten des Nationaltrainers interessiert, allerdings erst nach der EM.


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