Serie A , 1. Spieltag: Juventus Turin - AC Florenz

Higuain rettet Juves Auftakt

Samstag, 20.08.2016 | 22:40 Uhr
Gonzalo Higuain erzielte mit seinem dritten Ballkontakt den Siegtreffer
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Am 1. Spieltag der Serie A hat Juventus Turin mit 2:1 (1:0) gegen den AC Florenz gewonnen. Rekord-Neuzugang Gonzalo Higuain stand zwar nicht in der Startelf, avancierte nach seiner Einwechslung aber zum Matchwinner.

Vor 41.475 Zuschauern im Juventus Stadium brachte Sami Khedira die Alte Dame in Führung (37.).

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Nach dem Seitenwechsel erzielte Nikola Kalinic aus dem Nichts den Ausgleich für Florenz (71.). Doch nur fünf Minuten später war der eingewechselte 90-Millionen-Mann Gonzalo Higuain zur Stelle und traf mit seinem dritten Ballkontakt.

Die Fiorentina hat nur einen Punkt aus den letzten sechs Spielen gegen Juventus Turin geholt.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Massimiliano Allegri lässt die zwei Verpflichtungen Pjanic und Higuain auf der Bank. Dani Alves steht als einziger Neuzugang in der Startelf, Khedira kommt im zentralen Mittelfeld zum Einsatz.

Sein Gegenüber Paulo Sousa schenkt Federico Chiesa, einem 18-jährigen Eigengewächs, das Vertrauen. Mit Astori steht auch nur ein Neuzugang in der Anfangsformation der Fiorentina.

4.: Riesenchance für Juve! Tatarusanu unterläuft nach einem Rückpass unter Bedrängnis ein schlimmer Fehlpass in die Füße von Khedira, der 20 Meter vor dem Tor freie Bahn hat. Allerdings lupft der Mittelfeldspieler den Ball aus halbrechter Position über die Latte. Daraus muss der Deutsche mehr machen!

37., 1:0, Khedira: Nach einer gefälligen Kombination kommt Chiellini im linken Halbfeld völlig frei zur Flanke. Khedira ist durchgestartet und köpft den Ball aus zentraler Position stark ins linke Eck.

44.: Super Angriff von der Alten Dame. Über rechts treibt Juve den Ball voran und Mandzukic, der sich rund 20 Meter vor dem Tor stark abgesetzt hat, wird flach angespielt. Der Angreifer behält die Übersicht und bedient am linken Strafraumeck Alex Sandro, der volles Risiko geht und den Ball knapp über den Querbalken jagt.

70., 1:1, Kalinic: Aus dem Nichts der Ausgleich für Florenz. Nach einer gut getretenen Ecke von rechts steigt Kalinic am höchsten und köpft den Ball aus rund zehn Metern ins kurze Eck.

75., 2:1, Higuain: Nach einer schönen Kombination ist Khedira freigespielt, aber sein Schuss aus elf Metern zentraler Position wird abgeblockt. Der in der 66. Minute eingewechselte Higuain spekuliert richtig und schiebt aus spitzem Winkel und kurzer Distanz ein. Es war Higuains dritter Ballkontakt.

81.: Per Zufall fällt der Ball zu Lemina, der sich aus 20 Metern zentraler Position ein Herz nimmt. Tatarusana kann den halbhohen Schuss aber aus der linken Ecke fischen.

Fazit: Juve gewinnt verdient gegen ein ängstlich auftretendes Florenz, das aus dem Nichts zum Ausgleich erzielt. Doch dann kam Higuain.

Der Star des Spiels: Gonzalo Higuain. Der Angreifer erlebte einen Traumeinstand. Nur neun Minuten nach seiner Einwechslung gelang ihm das, was seine Kollegen über weite Strecken nicht schafften: Er sorgte für Torgefahr und knipste zur Führung. Ebenfalls auffällig: Khedira.

Der Flop des Spiels: Federico Chiesa. Der 18-Jährige steht stellvertretend für eine unterirdische Vorstellung der Florenz-Offensive im ersten Durchgang. Chiesa verlor über 60 Prozent seiner Zweikämpfe, hatte keine auffällige Aktion und war an keinem einzigen Abschluss beteiligt. Zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass seine Kollegen im Angriff ebenfalls blass blieben.

Der Schiedsrichter: Davide Massa. Der Schiedsrichter hatte mit der über weite Strecken fair geführten Partie keine Probleme. Es war die richtige Entscheidung, in der 8. Minute nicht auf Elfmeter zu entscheiden, da Astori der Ball aus nächster Nähe an die Hand sprang.

Das fiel auf:

  • Wie erwartet schickte Allegri sein Team in einem variablen 3-5-2 auf das Feld. Dabei agierte die Alte Dame sehr offensiv und attackierte die Gäste bei fremdem Ballbesitz bereits an deren Strafraum. Bei längerem Ballbesitz der Fiorentina ließ sich Juve tief fallen und verteidigte fortan in einem 5-3-2.
  • Die Turiner bewiesen beim eigenen Spielaufbau extrem viel Geduld und gingen nur selten Risiko. Die Juve-Verteidiger standen sehr tief und waren so immer anspielbar. In der Folge entwickelten sich lange Passstafetten, in denen der Gastgeber aber kaum Räume gewann.
  • Die Fiorentina nahm im ersten Durchgang überhaupt nicht am Spiel teil und gab keinen einzigen Torschuss ab. Die Gäste formierten sich bei Ballbesitz Juve mit einer Fünferkette rund um den eigenen Sechzehner, wobei Florenz stets darum bemüht war, die Abstände zwischen Mittelfeld und Abwehr nicht zu groß werden zu lassen.
  • Aufgrund dieser defensiven Ausrichtung fehlten der Fiorentina nach Ballgewinnen Anspielstationen. So kam das Sousa-Team überhaupt nicht mit dem Vorchecking des Meisters zurecht und produzierte reihenweise Fehlpässe - Kontermöglichkeiten waren Mangelware.
  • Mit der Führung im Rücken konzentrierte sich Juve auf die Defensive und empfing den Gast deutlich tiefer. Dabei stellte Juve die Offensivbemühungen bis zum Gegentor aber komplett ein und so geriet der Dreier zumindest kurzzeitig in Gefahr.

Juventus Turin - AC Florenz: Daten und Fakten zum Spiel

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