Fussball

Juventus Turin - Maurizio Sarri: Champions-League-Titel "das klare Ziel"

SID
Maurizio Sarri ist neuer Trainer bei Juventus Turin.

Maurizio Sarri will den italienischen Rekordmeister Juventus Turin auf den europäischen Fußball-Thron führen und setzt dabei voll auf Superstar Cristiano Ronaldo. Die Eroberung des Champions-League-Titels sei zwar "extrem hart, aber das klare Ziel", sagte der neue Trainer bei seiner Vorstellung am Donnerstag.

Sein Wechsel von Europa-League-Sieger FC Chelsea nach Turin sei für ihn "die Krönung eines Wegs aus vielen Schritten". Nun will der Italiener Juve zum ersten Triumph in der Königsklasse seit 1996 verhelfen: "Das ist das beste Team Italiens. Chelseas Historie kann mit der von Juventus nicht mithalten. Das ist für mich ein Schritt nach vorn."

Ronaldo kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. "Es ist fantastisch, Ronaldo trainieren zu können, nachdem ich bei Chelsea viele tolle Spieler gecoacht habe. Ich hoffe, dass Ronaldo mit mir eine Rekordzahl an Treffern schaffen wird", sagte Sarri, der Massimiliano Allegri ersetzt.

Der Klub von Sami Khedira und Emre Can hat Sarri bis 2022 an sich gebunden und zahlt dem Coach 5,5 Millionen Euro pro Saison. Als Ablöse waren für den Erfolgscoach eine Million Euro plus Bonuszahlungen fällig.

"Ich habe noch nie einen Verein gesehen, der so entschlossen war, einen Trainer zu verpflichten. Das hat mich überzeugt", sagte Sarri.

Juventus: Sarri plant mit Dybala und Costa

Auch in Sachen Kaderplanung hat der neue Coach der Turiner schon konkrete Vorstellungen. Dabei machte er den Angreifern Douglas Costa und Paulo Dybala Hoffnung auf Schlüsselrollen. Die Zukunft von Gonzalo Higuain ließ er hingegen offen.

"Man muss mit den talentierten Unterschiedsspielern wie Cristiano, Paulo und Douglas anfangen und um sie das Team aufbauen", erklärte der 60-Jährige. Damit erteilte er den Gerüchten, um einen Transfer der beiden Spieler eine Absage. Dybala ist bei Manchester United und Inter Mailand im Gespräch, Costa bei PSG.

Auf welchen Positionen er die Spieler sieht, verriet Sarri jedoch nicht. "Wenn man Spieler mit den Qualitäten von Cristiano und Paulo hat, können sie jede Rolle einnehmen", sagt der ehemalige Chelsea-Coach und führte aus: "Was sich ändern kann, ist nur die Interpretation der Rolle."

Ob auch Gonzalo Higuain nach der Rückkehr aus London bei Juve bleiben wird, ließ Sarri hingegen offen. "Ich mag Higuain, das wissen Sie alle. Aber ich denke, es hängt von ihm ab", so der Trainer. "Ich werde genau auf den Klub hören, der die Spieler besser als ich kennt. Es wäre respektlos, ihm meine Meinung aufzuzwingen."

Higuain spielte schon in der abgelaufenen Saison leihweise beim FC Chelsea unter Sarri. Zuvor arbeiteten die beiden bereits beim SSC Neapel zusammen.

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