Fussball

Inter-Mailand-Boss Giuseppe Marotta: "Es gibt keinen Bruch mit Icardi"

Von SPOX
Mauro Icardi hat sich zu Inter Mailand bekannt.

Im Zoff zwischen der sportlichen Führung von Inter Mailand und Starstürmer Mauro Icardi hat sich Geschäftsführer Giuseppe Marotta zu Wort gemeldet und betont, dass es keinen Bruch zwischen dem 26 Jahre alten Argentinier und seiner Mannschaft zu kitten gebe.

Icardi war vor einigen Tagen seines Amtes als Kapitän enthoben worden und stand seitdem in keinem der fünf folgenden Pflichtspiele im Kader. Trainer Luciano Spalletti erklärte am Donnerstag, er wolle nur über Spieler sprechen, die sich "um das Schicksal Inters" kümmerten, woraufhin Icardi via Instagram in einem langen Post seine Liebe zum Klub beteuerte.

Marotta meinte dazu im Vorfeld des Serie-A-Spiels gegen Cagliari (1:2) am Freitagabend bei Sky Sport Italia: "Wir haben schon zu viel über diese Angelegenheit geredet und wir sprechen immer noch darüber. Der Fokus des Vereins, der Mannschaft und des Trainers sollte auf diesem wichtigen Spiel liegen. Das ist eine interne Sache und wir werden uns mit dem Spieler beschäftigen. Ich glaube aber nicht, dass es da etwas zu reparieren gibt. Denn es gibt auch keinen Bruch. Absolut nicht."

Gefragt, ob ein Transfer Icardis ein Thema sei, meinte der langjährige Juve-Boss: "Wir haben nie über einen Verkauf ins Ausland oder etwas Ähnliches gesprochen. Ich möchte nicht unhöflich sein, aber bitte lassen sie uns das Thema wechseln. Ich bin nicht der richtige Ansprechpartner dafür."

Icardi steht bei Inter noch bis 2021 unter Vertrag, im Kontrakt ist eine Ausstiegsklausel für ausländische Vereine in Höhe von 100 Millionen Euro enthalten. Verhandlungen über eine vorzeitige Verlängerung zwischen seiner Beraterin Wanda Nara und den Mailändern ziehen sich seit Monaten hin und blieben bislang erfolglos.

Icardi selbst hatte am Donnerstag erklärt, er habe aus Liebe zu Inter Angebote abgelehnt, "die sonst niemand abgelehnt hätte".

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