Sulley Muntari hofft auf Zeichen im Kampf gegen Rassismus

Muntari: "Das kann ein Wendepunkt sein"

SID
Samstag, 06.05.2017 | 12:28 Uhr
Sulley Muntaris Sperre wurde nach dessen Einspruch wieder aufgehoben
Advertisement
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Serie A
Milan -
Juventus
Serie A
AS Rom -
Bologna
Serie A
Benevento -
Lazio
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Serie A
Bologna -
Crotone
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Serie A
Inter Mailand -
FC Turin
Serie A
Cagliari -
Hellas Verona
Serie A
Chievo Verona -
Neapel
Serie A
Florenz -
AS Rom
Serie A
Juventus -
Benevento
Serie A
Lazio -
Udinese
Serie A
Atalanta -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
AC Mailand

Sulley Muntari sieht in dem aufsehenerregenden Rassismus-Vorfall um seine Person auch eine Chance für den Fußball. "Ich hoffe, dass mein Fall hilft und dass andere Profis nicht dasselbe erleiden müssen", sagte der Mittelfeldmann des italienischen Erstligisten Delfino Pescara in einer Mitteilung der Spieler-Vereinigung FIFPro: "Ich hoffe, das kann ein Wendepunkt in Italien sein: Es ist wichtig, für seine Rechte aufzustehen."

Muntari war vom Disziplinarausschuss der italienischen Serie A zunächst wegen eines "nicht regulären Verhaltens" für ein Spiel gesperrt worden, nachdem er in der Partie bei Cagliari Calcio (0:1) aus Protest gegen rassistische Beleidigungen das Spielfeld vor dem Schlusspfiff verlassen hatte. Diese höchst umstrittene Entscheidung hob Italiens Fußballverband FIGC am Freitag nach Muntaris Einspruch wieder auf.

Erlebe die Serie A Live auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

"Das ist ein wichtiger Sieg, der eine Botschaft aussendet: Rassismus hat im Fußball und in der Gesellschaft keinen Platz", sagte Muntari. Durch die Aufhebung der Sperre fühle er sich gehört, dennoch seien die vergangenen Tage "sehr hart" gewesen: "Ich fühlte mich wütend und isoliert. Ich wurde behandelt, wie ein Krimineller. Wie konnte ich bestraft werden, wenn ich Opfer von Rassismus war?"

Muntari hatte sich über die Schmährufe der gegnerischen Fans bei Schiedsrichter Daniele Minelli beschwert und war dann mit dem Wort "Basta!" (genug) vom Platz gegangen.

Sulley Muntari im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung