Serie A, 2. Spieltag

Inter mit Lebenszeichen - Roma strauchelt

Von SPOX
Sonntag, 28.08.2016 | 22:45 Uhr
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Am 2. Spieltag der Serie A räumt Juventus Turin den nächsten Brocken aus dem Weg. Der SSC Neapel liefert gegen ein euphorisiertes Milan ein dramatisches Spektakel ab. Inter Mailand kämpft wieder mit sich selbst - holt am Ende aber immerhin einen Punkt. Die Roma muss sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben.

SSC Neapel - AC Milan 4:2 (2:0)

Tore: 1:0 Milik (18.), 2:0 Milik (33.), 2:1 Niang (51.), 2:2 Suso (55.), 3:2 Callejon (74.), 4:2 (94.)

Gelb-Rote Karte: Kucka (75.), Niang (87.)

  • Gerade als Milan in der ersten Viertelstunde mehr Spielanteile verbuchen konnte und mehr Zug zum Tor entwickelte, schlug Napoli zu. Arkadiusz Milik schoss als erster Pole ein Tor für Napoli in der Serie A.
  • Daraufhin übernahmen die Neapolitaner die Spielkontrolle. Der frühere Leverkusener Milik legte nach einer Ecke nach. Damit traf er wie schon Dris Mertens am ersten Spieltag doppelt.
  • Mertens war es auch, den Milan in der ersten Halbzeit nicht in den Griff bekamen. Immer wieder stellte er mit seinem Zug zum Tor die Defensive von Vincenzo Montella vor Probleme und gab allein sieben Torschüsse ab.
  • Doch Suso brachte Milan per Assist und sehenswertem Tor zurück ins Spiel. Davon ließ sich Napoli aber nicht beeindrucken und spielte weiterhin offensiv - die Belohnung folgte durch Jose Callejon. Juraj Kucka erwies seinem Team noch einen Bärendienst: Erst foulte er Dries Mertens und als er dafür die gelbe Karte sah, meckerte er so lange, bis er vom Platz flog. Kurz darauf sah auch noch Niang Gelb-Rot. Für Milan war er seit Mai 2015 das erste Spiel, in dem sie zwei Rote Karten in einer Partie ehielten.
  • Carlos Bacca, der gegen den FC Turin noch einen Dreierpack schnürte, blieb völlig blaß.

Lazio Rom - Juventus Turin 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Khedira (66.)

Hier geht's zur Analyse

  • Obwohl Lazio am Anfang das aktivere Team war, konnten die Gastgeber Juventus nie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Die Gäste spielten geduldig und warteten auf ihre Chance. Auch nach der Führung konnte Juve stets die Spielkontrolle aufrechterhalten und übernahm nach dem Seitenwechsel endgültig das Kommando über die Begegnung
  • Sami Khedira avanciert immer mehr zum Leistungsträger bei der Alten Dame. Nach seinem Tor am ersten Spieltag gegen Florenz war er gegen Lazio schon wieder erfolgreich. Aus einem eigentlich ungünstigen Winkel zog der Weltmeister von halbrechts ab und traf flach ins lange Eck (66.).
  • Die einzig andere Top-Gelegenheit der Begegnung hatte kurz zuvor ebenfalls der ehemalige Mittelfeldspieler von Real Madrid. Paulo Dybala legte einen 80-Meter-Sprint nach einer Ecke von Lazio ein, wurde im gegnerischen Strafraum bedient und legt er mit der Hacke auf den einlaufenden Khedira ab. Der Weltmeister verzog nur knapp am rechten Pfosten vorbei.
  • Bei Lazio wurde der unrühmlichen Serie von Spielen gegen Juventus ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Seit Dezember 2003 gewann das Team aus der Ewigen Stadt in mittlerweile 24 Versuchen (18 Niederlagen und sechs Unentschieden) nicht mehr gegen die Bianconer.
  • Gegen stärkere Defensivreihen wird sich mit dieser Leistung aber auch das Team von Trainer Massimiliano Allegri strecken müssen. Zu oft verliefen aussichtsreiche Angriffsbemühungen im Sande.

Inter Mailand - US Palermo 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Rispoli (48.), 1:1 Icardi (72.)

  • Im ersten Durchgang war die Partie ein ziemlicher Langweiler. Palermo wollte über Konter zum Erfolg kommen und überließ Inter die Kontrolle. Damit wussten die Nerazzurri alllerdings nichts sinnvolles anzufangen, einzig über Standards kam manchmal so etwas wie Gefahr auf.
  • Das überraschende Führungstor der Gäste war für den Favoriten ein Hallo-Wach-Effekt, danach wurde Inter klarer in seinen Aktionen und erzeugte mehr Torgefahr. Der Kopfballtreffer von Kapitän Icardi nach präziser Candreva-Flanke war daher die logische Konsequenz.

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  • Inter hatte große Probleme, seine Überlegenheit (69% Ballbesitz) in vielversprechende Chancen umzumünzen. Auch die Präzision im Abschluß ließ zu wünschen übrig. Von 22 Versuchen brachten die Nerazzurri nur fünf auf den Kasten der Sizilianer.
  • 40-Millionen-Neuzugang Joao Mario stand noch nicht im Kader. Der Europameister sah sich seine neuen Teamkollegen im San Siro von der Tribüne aus an. Auch die zweite Neuverpflichtung, Gabriel Barbosa, war noch keine Option für Trainer Frank de Boer.

Cagliari - AS Rom 2:2 (0:1)

Tore: 0:1 Perotti (6./FE), 0:2 Strootman (46.), 1:2 Boriello (56.), 2:2 Sau (88.)

FC Crotone - FC Genua 1:3 (1:0)

Tore: 1:0 Palladino (34.), 1:1 Gakpe (51.), 1:2 Pavoletti (55.), 1:3 Pavoletti (64.)

AC Florenz - Chievo Verona 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Sanchez (29.)

Sampdoria Genua - Atalanta Bergamo 2:1 (2:1)

Tore: 0:1 Kessie (27.), 1:1 Quagliarella (35.), 2:1 Barreto (45.)

Gelb-Rote Karte: Carmona (42./Bergamo)

Sassuolo - Pescara 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Defrel (38.), 2:0 Berardi (67.), 2:1 Manaj (81.)

FC Turin - FC Bologna 5:1 (2:1)

Tore: 1:0 Belotti (28.), 1:1 Taider (32.), 2:1 Belotti (38.), 3:1 Martinez (53.), 4:1 Baselli (80.), 5:1 Belotti (89.)

Besonderes Vorkommnis: Belotti scheitert mit Foulelfmeter an Mante (84.)

Udinese - FC Empoli 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Felipe (3.), 2:0 Perica (90.+5)

Rote Karte: Laurini (73./Empoli)

Die Serie A in der Übersicht

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