Montag, 02.05.2016

Serie A TIM, 36. Spieltag

Higuain kontert Totti-Freistoß

Am 36. Spieltag der Serie A TIM müht sich die Roma in Genua, doch mit Francesco Totti kommt auch die Wende. Allerdings zeigt sich Napolis Gonzalo Higuain davon wenig beeindruckt und schlägt im Kampf um Platz zwei zurück. Juventus Turin kann sich vor heimischer Kulisse feiern lassen.

Francesco Totti hat gegen Genua getroffen
© getty
Francesco Totti hat gegen Genua getroffen

Juventus Turin - FC Carpi 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Hernanes (42.), 2:0 Zaza (80.)

Mit dem Titel in der Tasche warf Max Allegri die Rotationsmaschine an, wenn er auch nicht die komplette Mannschaft austauschte. Dank dem deutlichen Vorsprung in der Liga durften allerdings Spieler wie Paulo Dybala und Sami Khedira wohlverdiente Pausen erleben, während andere Spieler wie Hernanes ihre Einsatzminuten erhielten.

Während die Gäste aus Carpi defensiv standen und auf ihre Chancen lauerten, vermochte es der Meister kaum, Gefahr aufzubauen. Somit dauerte es bis kurz vor dem Halbzeitpfiff, ehe eines der beiden Netze zitterte. Hernanes schlenzte am Sechzehner den Ball ins rechte Eck und machte damit zwei vorhergegangene Großchancen des Kellerklubs vergessen.

Die zweite Hälfte brachte keine großen Änderungen. Das Spiel blieb weitestgehend ausgeglichen, erneut kam erst gegen Ende der 45 Minuten Tempo hinein. Beste Chancen auf beiden Seiten wurden ausgelassen, unter anderem verpasste Leonardo Bonucci einen Treffer. Dies sollte erst Simone Zaza gegönnt sein: Der Stürmer traf nach Ecke von Paul Pogba zur Entscheidung.

Lazio Rom - Inter 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Klose (8.), 2:0 Candreva (84./FE)

Gelb-Rote Karte: Murillo (83.)

Ein Geniestreich von Miroslav Klose hat Lazio Rom auf die Siegerstraße gebracht. Der Deutsche kam nach einem Doppelpass mit Senad Lulic im Strafraum an den Ball und lupfte das Leder cool über Inter-Torhüter Samir Hamdanovic zur frühen Frühung.

Die Gäste aus der Lombardei präsentierten sich die meiste Zeit über äußerst harmlos und kamen kaum zu anständigen Offensivaktionen. Besser machte es der Gastgeber, nachdem Jeison Murillo im Strafraum Lazios Keita zu Fall brachte und mit der Ampelkarte vom Platz geschickt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Antonio Candreva sehenswert. In der Schlussphase hatte Inter nichts mehr entgegenzusetzen und Lazios Sieg geriert nicht mehr in Gefahr.

FC Genua - AS Rom 2:3 (1:1)

Tore: 0:1 Salah (6.), 1:1 Tachtsidis (13.), 2:1 Pavoletti (65.), 2:2 Totti (77.), 2:3 El Shaarawy (87.)

Die Roma-Serie bleibt am Leben! Seit mittlerweile 15 Ligaspielen ist das Team aus der Hauptstadt ungeschlagen. Großen Anteil daran hatte wieder einmal Francesco Totti, der kurz nach seiner Einwechslung einen von Daniele De Rossi angetippten Freistoß zum Ausgleich in die Maschen jagte (77.). In der Schlussphase blieben die Gäste dran und belohnten sich für ihren Aufwand kurz vor Schluss mit dem Siegtreffer durch Stephan El Shaarawy.

Dabei hätte es die Roma gar nicht so spannend machen müssen, denn bereits nach sechs Minuten brachte Mohamed Salah sein Team auf Kurs. Doch in der Folge nutzte die Roma seine Chancen nicht und der Gastgeber machte es besser: Erst gelang Panagiotis Tachtsidis der schnelle Ausgleich, im zweiten Durchgang drehte Leonardo Pavoletti mit seinem Treffer die Partie.

Doch dann wechselte Luciano Spalletti die Römer Vereinsikone ein, die die Wende einleitete. Während die Roma ihre Champions-League-Ambitionen mit 74 Punkten untermauert, steckt Genua im Niemandsland der Tabelle fest.

SSC Neapel - Atalanta Bergamo 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Higuain (10.), 2:0 Higuain (77.), 2:1 Raul Albiol (85./ET)

Es bleibt die Saison von Gonzalo Higuain! Napolis Stürmer trifft nahezu nach Belieben und erzielte gegen Atalanto Bergamo seine Saisontreffer 31 und 32. Bereits früh brachte der Argentinier seine Mannschaft nach einer schönen Flanke von Marek Hamsik per Direktabnahme auf Kurs (10.). In der Folge war der Gastgeber das tonangebende Team, doch vergab einige gute Chancen.

Die beste Möglichkeit hatte Allan, als er in der 57. Minute die Latte traf. So musste sich Neapel bis zur 77. Minute gedulden, ehe der Top-Torjäger hochverdient erhöhte: Diesmal verwertete der Angreifer eine Flanke von Jose Callejon mustergültig mit dem Kopf. Trotzdem musste Neapel in der Schlussphase zittern, denn Raul Albiol unterlief ein Eigentor.

Allerdings konnte Bergamo das gegnerische Gehäuse in den letzten Minuten nicht mehr nachhaltig in Gefahr bringen, sodass Neapel den Sieg über die Zeit brachte. Mit dem Sieg hat das Team von Maurizio Sarri 76 Punkte auf dem Konto und verteidigt so Platz zwei. Atalanta bleibt im Niemandsland der Tabelle.

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