Trapattoni rät Conte

Aufhören, wenn es am schönsten ist

SID
Montag, 28.03.2016 | 20:31 Uhr
Giovanni Trapattoni sprang seinem Nachnachfolger Antonio Conte verbal zur Seite
© getty
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Hellas Verona – Inter Mailand

Die Pressekonferenz der italienischen Nationalmannschaft dauerte schon eine ganze Weile, als plötzlich Giovanni Trapattoni das Wort ergriff. Der ehemalige Nationalcoach ließ zunächst das Mikrofon fallen, dann sprang er seinem Nachnachfolger Antonio Conte verbal zur Seite, weil dieser zu einem möglichen Rücktritt vom Rücktritt gefragt wurde.

"Es ist immer ratsam zu gehen, wenn es am schönsten ist", sagte der 77 Jahre alte Experte des öffentlich-rechtlichen TV-Senders Rai mit ruhiger Stimme zu Conte, "ich habe das ja selbst gemacht. Das Ganze hat ja kein Fälligkeitsdatum." Conte, der die Azzurri nach der Euro in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) verlässt und wohl zum FC Chelsea wechselt, konnte dem weisen "Mister" in Reihe eins des Medienraumes der Münchner Allianz Arena nur zustimmen.

"Sie haben völlig recht, Herr Trapattoni", sagte er und betonte, dass er an seinem Abschied auch im Erfolgsfall nicht rütteln werde. "Ich gebe mich meiner Aufgabe völlig hin, mit Arbeit und Leidenschaft. Egal, wie weit wir kommen: Wir wollen am Ende sagen können, dass wir uns angestrengt, es versucht haben. Das ist es, was zählt!", sagte er.

Conte (47) ergänzte, dass es ihn nach zwei Jahren bei der Squadra Azzurra wieder zu einer Klubmannschaft ziehe. "Ich will wieder ins Tagesgeschäft und die Zusammenarbeit mit einer Mannschaft täglich spüren", sagte der ehemalige Juventus-Coach.

"Ein guter Test"

Zuvor erwartet er im Duell mit den deutschen Weltmeistern am Dienstag einen Gegner, der nach dem 2:3 gegen England "auf Wiedergutmachung aus ist". Für Conte ist der Klassiker deshalb "ein guter Test. Vor allem die jungen Spieler müssen zeigen, dass sie das Niveau für die EM haben."

Der ehemalige Bayern-Coach Trapattoni hätte es kaum anders formuliert. Nach der Gesprächsrunde verabschiedete er sich von Conte per Handschlag und Küsschen rechts, Küsschen links. Von den Reportern wurde "Trap" eingedenk seiner legendären Wutrede allerdings gefrotzelt. Nicht nur einmal raunte ihm jemand ein langgezogenes "Struuunz!" zu.

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