Lazio-Stürmer mit seiner Situation in Rom unzufrieden

Klose: "Vorstellbar ist alles"

SID
Montag, 01.12.2014 | 09:41 Uhr
Miroslav Klose sieht bei Lazio immer weniger Spielzeit
© getty
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Miroslav Klose ist mit seiner aktuellen Situation bei Lazio Rom äußerst unzufrieden und denkt offenbar auch über einen vorzeitigen Abschied vom italienischen Erstligisten nach.

"Ich werde jetzt mit den Lazio-Verantwortlichen das Gespräch suchen und dann werden wir schauen, wie es weitergeht", sagte der 36-Jährige der "Bild"-Zeitung, nachdem er am Samstag beim 0:0 gegen Verona gerade mal sieben Minuten gespielt hatte.

Für den Rekordtorjäger der deutschen Nationalmannschaft, dessen Vertrag bei Lazio mit beidseitiger Option im Sommer ausläuft, ist offensichtlich auch ein Vereinswechsel noch in diesem Winter ein Thema. "Vorstellbar ist alles, im Fußball ist ja nichts ausgeschlossen", sagte der frühere Bayern-Profi vieldeutig.

Kein Platz mehr für Klose?

Nachdem Klose in den vergangenen Jahren bei Lazio gesetzt war, musste er nach der Verpflichtung von Filip Djordjevic zuletzt immer häufiger mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen, was ihm gar nicht behagt.

"Ich fühle mich gesund und fit. Deshalb ist es mein Anspruch mehr zu spielen. Ich bin mit der aktuellen Situation definitiv nicht zufrieden, weil ich andere sportliche Ziele haben", sagte Klose, der in dieser Saison erst 395 Minuten in der Serie A gespielt hat.

Neben einigen Bundesligisten sollen auch Klubs aus England und Russland Interesse an dem Oldie haben, der nach der WM aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war.

Stefano Pioli überrascht

Der Trainer von Lazio Rom, Stefano Pioli, hat verblüfft über die Äußerungen seines Stürmers reagiert.

"Ich bin aus allen Wolken gefallen. Für mich ist Klose wegen seines professionellen Verhalten ein Vorbild und kein Problemfall. Er ist bislang so oft eingesetzt worden, wie es der Trainer für richtig hielt", sagte Pioli nach Angaben italienischer Medien.

"Es ist wichtig, dass die Spieler motiviert sind. So trainiere ich. Es ist logisch, dass manche Spieler häufiger zum Einsatz kommen wollen. Doch im Kader gibt es mehrere Spieler, und der Trainer muss nun einmal Entscheidungen treffen", so Pioli.

Miroslav Klose im Steckbrief

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