Freitag, 21.11.2014

Konsequenz aus sportlicher Krise

Italienischer Verband mit Reformen

Der italienische Fußball zieht Konsequenzen aus seiner sportlichen Krise und will mit Reformen zurück zu alter Stärke finden. Auf einer Sitzung am Donnerstagabend beschloss der Verband FIGC, dass die Kader der Serie-A-Klubs nur noch aus 25 Spielern bestehen sollen. Dazu müssen vier der Profis in Italien geboren und weitere vier im Klub ausgebildet worden sein.

Italiens Verband um Liga-Präsident Maurizio Beretta und Nationalcoach Antonio Conte plant Reformen
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Italiens Verband um Liga-Präsident Maurizio Beretta und Nationalcoach Antonio Conte plant Reformen

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Die Klubchefs begrüßten die neuen Regelungen, ab 2016 sollen sie greifen. "Diese Reformen sind sehr wichtig, weil sie den italienischen Fußball und unsere Spieler verbessern werden", sagte Serie-A-Präsident Maurizio Beretta.

Italiens Spitzenklubs spielen im Gegensatz zu früher international nur noch Nebenrollen, dazu scheiterte das Nationalteam in Brasilien zum zweiten Mal nacheinander in der WM-Vorrunde. Auch deshalb war zuletzt im Land des viermaligen Weltmeisters immer häufiger gefordert geworden, dass sich der Fußball neu aufstellen müsse.

So hatte unter anderem der frühere Nationalspieler Fabio Quagliarella erklärt, in der Serie A spielten zu viele "nutzlose" Ausländer. Die Italiener in der zweiten und dritten Liga seien schließlich genauso gut. Die Reformen sehen auch vor, dass die Zahl der Spieler, die nicht aus EU-Ländern stammen, reduziert wird.

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