Mailänder Klubs mit Torfestival

Von SPOX
Sonntag, 14.09.2014 | 16:52 Uhr
Jeremy Menez erzielte per Hacke ein Traumtor für den AC Milan
© getty
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Inter schießt Sassuolo ab und macht die Heim-Premiere zur Gala, während Milan und Parma sich einen wilden Schlagabtausch liefern. Juve macht mit Udine kurzen Prozess und schont sich dann für die Champions League. Die Roma und Lazio bleiben cool, Florenz dagegen lässt Federn.

Inter Mailand - US Sassuolo 7:0 (4:0)

Tore: 1:0 Icardi (4.), 2:0 Kovacic (21.), 3:0 Icardi (30.), 4:0 Osvaldo (43.), 5:0 Icardi (53.), 6:0 Osvaldo (72.), 7:0 Guarin (74.)

Rote Karte: Berardi (60., Tätlichkeit)

Bereits nach der ersten Halbzeit war das Spiel entschieden. Die Gäste aus Sassuolo waren defensiv völlig überfordert und lagen nach 45 Minuten bereits 4:0 zurück. Inter kombinierte sich nahezu unbedrängt durch die gegnerischen Reihen und landete einen verdienten Kantersieg.

Bereits nach vier Minuten eröffnete Mauro Icardi den Torreigen. Immer wieder hatte Inter deutlich zu viel Platz vor dem Strafraum der Gäste. So auch beim 2:0 durch Mateo Kovacic. Der Kroate hatte viel Freude am Spiel, bereitete neben seinem eigenen Treffer noch drei weitere vor. So auch das 3:0 durch Icardi. Osvaldo staubte kurz vor der Pause einen Schuss von Dodo zum 4:0 ab.

Nach der Pause schaltete Inter einen Gang runter. Dennoch erzielte Icardi auch noch seinen dritten Treffer. Der schwarze Nachmittag für Sassuolo war perfekt, als Domenico Berardi nach einem Ellenbogencheck gegen Juan Jesus die rote Karte sah.

Die Überzahl nutzten die Mailänder noch zu einem Doppelschlag. Osvaldo durfte seinen zweiten Treffer markieren und nur Sekunden später erzielte Fredy Guarin das 7:0. 20 Minuten später wurde Sassuolo vom Schlusspfiff erlöst. Bereits vor knapp einem Jahr hatte Inter mit dem selben Ergebnis gewonnen

FC Parma - AC Milan 4:5 (1:3)

Tore: 0:1 Bonaventura (25.), 1:1 Cassano (27.), 1:2 Honda (37.), 1:3 Menez (45., FE), 2:3 Felipe (51.), 2:4 de Jong (68.), 3:4 Lucarelli (73.), 3:5 Menez (79.), 4:5 de Sciglio (89., ET)

Gelb-Rote-Karte: Bonera (58., wiederholtes Foulspiel), Felipe (77., wiederholtes Foulspiel)

Was ein wilder Schlagabtausch zwischen den Rossoneri und Parma! Über 90 Minuten spielten beide Mannschaften mit offenem Visier und schenkten sich nichts. Neuzugang Bonaventura eröffnete den Torreigen in der 25. Minute, als er eine flache Hereingabe von Honda im rechten Eck unterbrachte. Parma ließ sich jedoch nicht lumpen und kam durch Cassano schnell zum Ausgleich (27.).

Danach beherrschte Milan aber weiter die Partie, vernachlässigte aber die eigene Defensivarbeit. Honda konnte aber dennoch eine Abate-Flanke zur erneuten Führung der Mailänder einnicken (37.). Menez sorgte per Elfmeter kurz vor dem Pausenpfiff für das zwischenzeitliche 3:1 (45.).

Danach verschlief Milan den Wiederanpfiff komplett. Parmas Felipe schweißte dann auch nur kurze Zeit später den Ball zum Anschluss unter die Latte des Mailänder Kastens (51.). Zu allem Überfluss musste auch noch Bonera nach wiederholten Foulspiel vom Platz. Ein starkes Solo von de Jong brachte Milan dann aber den Zwei-Tore-Vorsprung zurück und ließ Coach Filippo Inzaghi aufatmen (68.)

Dem ehemaligen Stürmerstar dürfte das nachlässige Defensivverhalten seiner Mannschaft in der Folge aber gar nicht gefallen haben. Lucarelli brachte eine Ecke von Palladino per Kopf im Tor von Diego Lopez unter (73.). Dies sollte aber nur der Auftakt zur wilden Schlussphase sein. Erst sorgte Felipe mit mit dem nächsten Platzverweis dafür, dass beide Mannschaften wieder gleich viele Spieler auf dem Feld hatten (77.), dann netzte Menez zum zweiten Mal an diesem Abend für die Rossoneri ein (79.). Ein Eigentor von De Sciglio rundete das Torfestival ab (89.). Diego Lopez hatte über einen 30-Meter-Rückpass des Abwehrspielers gesenst.

Juventus - Udinese 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Tevez (8.), 2:0 Marchisio (75.)

Genau so hat sich Massimiliano Allegri die Generalprobe für die Champions League wohl vorgestellt. Ohne große Mühe sicherte sich Juventus vor heimischer Kulisse den zweiten Saisonsieg und blieb dabei weiter ohne Gegentor. Nur acht Minuten reichten der Alten Dame, bis Lichtsteiner über rechts in Richtung Strafraum zieht und dann auf den völlig freistehenden Tevez ablegt. Der Argentinier lässt sich nicht zwei Mal bitten und schiebt aus zwölf Metern ein.

Im Anschluss dominierte der Meister die Partie, Udine dagegen hatte seine Liebe Mühe und Not, den eigenen Strafraum dicht zu machen. Lichtsteiner verpasste aus 18 Metern nach einer Llorente-Tevez-Kombination die beste Chance zum 2:0 (36.). Nach der Pause schaltete Juve dann einen Gang zurück und kontrollierte das Geschehen, Allegri wollte die Kräfte für das Duell mit Malmö schonen.

Dennoch dominierten die Gastgeber weiter, Marchisio schlenzte einen Pass von Tevez butterweich ins Netz und sorgte für die vorzeitige Entscheidung (75.). Udinese dagegen musste die erste Niederlage hinnehmen. Auch, weil man in der Offensive viel zu harmlos agierte.

FC Empoli - AS Rom 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Sepe (45./ET)

Die Roma tat sich zunächst schwer in Empoli. Der Gastgeber begann forsch und hatte durch Tavano die erste Möglichkeit. Auch in der Folgezeit blieb Empoli in einer spielerisch durchwachsenen Partie die etwas bessere Mannschaft, wenngleich sich beide Mannschaften keine richtigen Torchancen herausspielen konnten.

Erst in der 41. Minute verzeichnete die Roma durch Maicon die erste gefährliche Aktion. Sein Schuss klatsche jedoch nur gegen das Gebälk. Mit dem Pausenpfiff gingen die Römer dann doch noch in Führung - dank gütiger Mithilfe von Torhüter Sepe, der sich den Ball selbst ins Tor legte.

Auch in Durchgang zwei änderte sich an dem Spielgeschehen nicht viel. Empoli war bemüht dagegen zu halten, die Roma nur vereinzelt gefährlich. In der 56. Minute war es wiederum Maicon, der nach schönem Zusammenspiel mit Pjanic Sepe zu einer Glanzparade zwang. Der Gastgeber erhöhte in der Schlussphase nochmals den Druck. Mchedlidze scheiterte jedoch kurz vor Ende gleich doppelt an de Sanctis.

Lazio Rom - AC Cesena 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Candreva (19.), 2:0 Parolo (56.), Mauri (90.)

Im Stadio Olimpico ging es für Lazio Rom um Wiedergutmachung nach dem verpatzten Saisonauftakt. Miroslav Klose wurde von Trainer Stefano Pioli auf die Bank verbannt. Die Gastgeber dominierten die Partie von Beginn an und schnappten sich problemlos den ersten Saisonsieg.

Der auffällige Antonio Candreva belohnte die Mühe seiner Mannschaft mit einem Volleytreffer nach einer Flanke von Edson Braafheid (19.). Der Ex-Bundesligaprofi sorgte immer wieder für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Infolgedessen wurde die Biancocelesti noch mutiger und ließ im ersten Durchgang dennoch keine Torchance zu.

In der zweiten Hälfte agierte Cesena defensiver und besinnte sich darauf weitere Gegentreffer zu verhindern. Die überragende linke Seite der Römer bekamen sie jedoch nicht gebremst. Marco Parolo verwertete eine präzise Flanke von Candreva und entschied die Partie damit frühzeitig.

Die Fans bejubelten die Leistung der Mannschaft und Miroslav Klose wurde unter großem Applaus eingewechselt. Kurz vor Schluss erhöhte der ebenfalls eingewechselte Stefano Mauri zum 3:0 Endstand.

AC Florenz - CFC Genua 0:0 (0:0)

Gelb-Rot: Roncaglia (Genua, 72.)

Von Beginn an war es die Fiorentina, die zu Hause wie erwartet früh in Richtung gegnerisches Tor drückte. Genua tat war dauerhaft dabei, die eigenen Lücken zu stopfen und konnte sich kaum durch Konter entlasten. Nach 15 Minuten hatte Gomez die erste große Gelegenheit für die Gastgeber. Nach einer Flanke von Aquilani verfehlt der Ex-Bayer den Ball aber knapp. Florenz spielte seine Angriffe gefälliger, doch die letzte Präzision im letzten Drittel fehlte, so ging es mit 0:0 in die Pause.

Auch die Einwechslung von dem Ex-Hamburger Tomas Rincon brachte nichts für die überforderten, aber weiter mauernden Genovesi. Auch nach der Pause war Florenz das bessere Team. In der 56.Spielminute musste der glücklose Gomez für Federico Bernardeschi vom Feld. Er war sehr bemüht sich ins Spiel der Fiorentina einzubinden, doch Genua stellte den Raum für Anspiele in die Spitze geschickt zu.

Die Genovesi beschränkte sich über weite Strecken aufs Verteidigen. Eine der wenigen Möglichkeiten konnte Pinilla mit einer artistischen Flugeinlage nicht nutzen.

Eine Viertelstunde vor Schluss schwächte sich Genua dann selbst. Roncaglia sah nach einem Foulspiel an Cuadrado die Gelb-Rote Karte. Der auffällige Kolumbianer setzte sich ein ums andere Mal durch starke Dribblings in Szene und hatte auch in der 73. Minute eine gute Schusschance. Der Ball segelte aber über das Tor. Am Ende scheiterte die Fiorentina an ihrer eigenen Abschlussschwäche, die Gäste dürfen sich über einen glücklichen Punkt freuen.

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