Achtelfinale der Coppa Italia

Florenz auch ohne Gomez weiter

Von Jan Höfling
Mittwoch, 08.01.2014 | 23:15 Uhr
Mit seinem Führungstreffer brachte Joaquin Florenz auf den richtigen Weg
© getty
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Lockerer Sieg für Florenz: In einer schwachen Partie konnten sich die Gastgeber ungefährdet für die nächste Runde qualifizieren. Lediglich ein Platzverweis trübte für die Gastgeber das Gesamtbild.

AC Florenz - Chievo Verona 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Joaquin (29.), 2:0 Rebic (45.+2)

Gelb-Rot: Gernnaro Sardo (Verona/67.), Massimo Ambrosini (Florenz/84.)

Der AC Florenz musste auch im Achtelfinale der Coppa Italia auf Nationalspieler Mario Gomez, der erneut nur auf der Tribüne platznehmen konnte, verzichten. Da mit Giuseppe Rossi auch der beste Knipser der Serie A verletzungsbedingt passen musste, rechnete sich Chievo-Trainer Eugenio Corini durchaus Chancen auf die Runde der letzten Acht aus. Der Außenseiter aus Verona präsentierte sich dementsprechend bissig. Das disziplinierte Auftreten sowie die defensive Ausrichtung sorgten dafür, dass es in den ersten 20 Minuten zu keiner echten Torchance kam.

Wirklich brenzlig wurde es lediglich nach Unsicherheiten von Gäste-Torhüter Marco Silvestri. Der 22-Jährige hatte vor allem nach Standardsituationen teils erhebliche Probleme. Beim Führungstreffer durch einen satten Linksschuss von Joaquin, der von der Strafraumgrenze abzog, war er allerdings schuldlos. Mit dem Vorsprung im Rücken bekam Florenz das Spiel nachfolgend endgültig in den Griff. Entlastungsangriffe suchte man vergebens und es kam wie es kommen musste: Mit dem Halbzeitpfiff sorgte Ante Rebic nach einem Lattenknaller von Borja Valero per Kopfballabstauber für die 2:0-Halbzeitführung.

Nach der Pause nahmen die Hausherren sichtlich das Tempo aus der Partie, die anschließend eher vor sich hinplätscherte. Als Gernnaro Sardo für eine Schwalbe die gelb-rote Karte sah, war das Spiel endgültig gelaufen. Einziger Wermutstropfen dürfte der Platzverweis von Massimo Ambrosini sein, der nach wiederholtem Foulspiel ebenfalls mit Gelb-Rot frühzeitig unter die Dusche durfte. Nach dem ebenso verdienten wie ungefährdeten Sieg trifft Florenz nun im Viertelfinale auf den Sieger der Paarung Catania Calcio gegen den AC Siena.

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