Verband führt "bedingte Strafe" ein

SID
Mittwoch, 16.10.2013 | 18:28 Uhr
Die Fans des AC Mailand sorgten in der Vergangenheit nicht immer für positive Schlagzeilen
© getty
Advertisement
Serie A
Atalanta -
Neapel
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Serie A
Lazio -
Udinese
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio

Der italienische Fußballverband FIGC ändert die Strafen im Fall von rassistischer oder "territorialer" Diskriminierung.

Die bei diskriminierendem Verhalten der Fans verhängte Strafe soll ein Jahr lang zur Bewährung ausgesetzt werden und nur dann Anwendung finden, wenn die Tifosi erneut durch rassistische Vorfälle auffällig werden.

Die Strafen sollen von Austragung von Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bis hin zur Schließung lediglich einer Fankurve reichen. Wenn sich nur eine Minderheit der Tifosi für rassistisches Verhalten verantwortlich macht, sollen keine Strafen verhängt werden. Damit will man verhindern, dass eine kleine Gruppe einem ganzen Klub schwer schade, teilte der Fußballverband am Mittwoch mit.

Gesänge gegen den SSC Neapel

Zuletzt hatte die gegen den AC Mailand zuerst verhängte und dann aufgehobene Strafe wegen "territorialer Diskriminierung" in Italien für Aufregung gesorgt. Der ehemalige italienische Fußball-Meister hatte mit seinem Einspruch Erfolg gehabt und kommt wohl um ein Geisterspiel gegen Udinese Calcio am kommenden Samstag herum.

Die italienische Sportgerichtsbarkeit hatte die Lombarden wegen angeblich diskriminierender Gesänge der Milan-Tifosi bestraft. Die Mailänder Fans hatten die Anhänger des Tabellenzweiten SSC Neapel in der Partie gegen Juventus Turin verunglimpft. Der Vorwurf des Sportgerichts lautete "territoriale Diskriminierung".

Milan legte Einspruch gegen die Strafe ein und begründete den Widerspruch damit, dass verbale Provokationen zwischen Fans der Klubs in Nord- und Süditalien seit vielen Jahren zum festen Brauch unter den Anhängern im Land des viermaligen Weltmeisters gehören würden.

Der AC Mailand im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung