AC Milan: Rassismus-Vorfall

Berlusconi und Balotelli versöhnen sich

Von Jakob Kunz
Freitag, 08.02.2013 | 16:15 Uhr
Warum immer ich? Mario Balotelli steht häufig im Mittelpunkt von Skandalen
© Getty
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Nach dem Rassismus-Skandal gegen Neuzugang Mario Balotelli hat sich Paolo Berlusconi, Vize-Präsident beim AC Milan, mit dem Stürmer versöhnt. Das berichten italienische Zeitungen.

Demnach verabredete sich der Bruder des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi mit dem dunkelhäutigen Nationalspieler in Mailand, um sich auszusprechen.

Nach einem kurzen Treffen inklusive Handschlag soll bereits alles geklärt gewesen sein.

Bei einer politischen Veranstaltung der Partei "Volk der Freiheit" hatte Berlusconi den 22-Jährigen zuvor rassistisch beleidigt. "Lasst uns gehen und unseren kleinen Haushalts-Neger ansehen", lud der AC-Vize die anwesenden Zuhörer zum Spiel seiner Mannschaft gegen Udinese ein.

"Liebevoll gemeinte Äußerung"

Im Internet stieß diese Aussage auf heftige Kritik. "Balotelli hatte schon verstanden, dass das eine liebevoll gemeinte Äußerung war, die von den Medien aufgebauscht wurde", beschwichtigte Berlusconi den Berichten zufolge nach dem Gespräch.

Das Spiel gegen Udinese am vergangenen Sonntag gewann Milan durch zwei Tore von Balotelli.

Mario Balotelli im Steckbrief

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