Adriano Galliani nach Wechsel persona non grata

Ibrahimovic wäre gerne bei Milan geblieben

Von Rusbeh Sufi
Dienstag, 18.09.2012 | 14:51 Uhr
Wechselte nicht ganz freiwillig in die französische Hauptstadt: Zlatan Ibrahimovic
© Getty
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Adriano Galliani gibt offen zu, dass Zlatan Ibrahimovic nicht die Absicht hatte, den AC Mailand verlassen zu wollen. Er habe sich nur deshalb für einen Wechsel zu Paris St. Germain entschieden, da Rossoneri-Chef Galliani sein Versprechen gebrochen hatte, keine Angebote für den Stürmer anzunehmen.

Nach Ende der Saison 2011/12 haben sich der schwedische Nationalspieler und Berater Mino Raiola mit Galliani zusammengesetzt, um die Zukunft des 30-jährigen zu besprechen. Ibrahimovic machte hierbei klar, dass er gerne bei Milan bleiben würde.

Obwohl Galliani versprochen hatte Ibrahimovic behalten zu wollen, schlug der Milan-Boss sofort zu, nachdem ihm das Angebot des PSG vorlag. Seitdem hat der Mittelstürmer sämtliche Verbindungen mit Galliani abgebrochen. "Ibrahimovic wäre sehr gerne bei Milan geblieben", wird Galliani bei "France Football" zitiert.

"Ibrahimovic spricht kein Wort mehr mit mir"

"Ich versprach ihm, ihn nicht zu verkaufen, als er mich am Ende der Saison, zusammen mit seinem Berater Mino Raiola, aufsuchte. Nach einigen Vorstandssitzungen haben wir uns dann letztlich doch dafür entschieden, ihn zu verkaufen", erklärte der Milan-Boss.

"Seit er Milan in Richtung Paris verlassen hat, spricht er nun kein Wort mehr mit mir. Ich mache ihm allerdings keine Vorwürfe deshalb, da ich derjenige war, der sein Versprochen gebrochen hat."

Seit seinem Wechsel in die französische Ligue 1 erzielte der gebürtige Bosnier bereits fünf Treffer in vier Partien.

Zlatan Ibrahimovic im Steckbrief

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