Alexander Merkel ist heißbegehrt

Milan arbeitet angeblich an Merkel-Rückkehr

Von Christian Bernhard
Samstag, 14.01.2012 | 17:21 Uhr
Alexander Merkel könnte im Winter angeblich zum AC Milan zurückkehren
© Getty
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Alexander Merkel hat durch starke Leistungen beim FC Genua "in ganz Europa" auf sich aufmerksam gemacht. Nun soll der AC Milan, der 50 Prozent der Transferrechte am 19-jährigen Mittelfeldspieler hält, an einer Rückkehr im Winter arbeiten. Die kommende Woche könnte entscheidend werden.

Der "calciomercato", Italiens Transfermarkt, ist traditionell für spektakuläre Schlagzeilen gut - siehe Pato-Tevez-Tohuwabohu vom Donnerstag. In den vergangenen Tagen ist nun Alexander Merkel zu einem der heißesten Transfermarkt-Namen geworden.

Zur Erinnerung: Der 19-Jährige spielt momentan beim FC Genua, seine Transferrechte liegen aber jeweils zu 50 Prozent bei Genua und dem AC Milan.

Bereits Anfang der Woche sind in der italienischen Presse Gerüchte aufgetaucht, wonach der Meister den Mittelfeldspieler im Januar zurückholen möchte.

Genua-Präsident Enrico Preziosi dementierte diese Meldungen erstmal bei "Sky Italia", deutete gleichzeitig aber an, dass Merkel bei vielen Vereinen auf dem Zettel stehe: "Alexander hat bewiesen, hervorragende Zukunftsaussichten zu haben. In ganz Europa gibt es Interesse an ihm, aber er wird bis zum Saisonende bei uns bleiben."

Allegri: Werden nächste Woche darüber sprechen

Laut "Repubblica" war bzw. ist Lazio einer der Interessenten. "Lazio möchte einen Spieler von uns, den wir aber nicht abgeben können", sagte Preziosi - und meinte damit wohl Merkel. Nicht abgeben können deshalb, da sich laut Medienberichten Miteigentümer Milan dagegen ausgesprochen hatte.

Warum? Offenbar sind die Rossoneri selbst auf die Rückkehr Merkels im Januar heiß. Mit Alberto Aquilani (Knöchelverletzung) und Gennaro Gattuso (erneut Augenprobleme) muss Meister-Coach Massimiliano Allegri mindestens einen Monat auf zwei Mittelfeldspieler verzichten - die Personaldecke im Milan-Mittelfeld wird immer dünner.

Deshalb überschlugen sich am späten Samstag-Nachmittag die Ereignisse: Nachdem tagsüber die "Gazzetta dello Sport", "Sky Italia" und Genuas größte Tageszeitung "Il secolo XIX" einen Tausch zwischen Merkel und Stephan El Shaarawy, der bei Milan spielt und so wie Merkel zu je 50 Prozent den Rossoneri und Genua gehört, ins Spiel gebracht hatten, sagte Allegri auf der Pressekonferenz vor dem Derby gegen Inter auf eine mögliche Rückkehr Merkels angesprochen: "Darüber werden wir kommende Woche sprechen, jetzt denken wir an das Derby."

Bierhoff: Merkel steht beim DFB-Team auf dem Zettel

Genua-Präsident Preziosi hatte bereits zuvor eine mögliche Heimkehr El Shaarawys offengelassen: "Ich schließe eine momentane Rückkehr nicht aus. Wir werden uns kommende Woche treffen und sehen, was wir machen."

Die nächsten Tage dürften also entscheidend für die kurzfristige Zukunft Merkels werden. Die langfristige scheint sowieso rosig zu sein. DFB-Manager Oliver Bierhoff hatte erst vergangene Woche verkündet, Merkel stehe bei der A-Nationalmannschaft "auf dem Zettel".

Außerdem ließ DFB-Sportdirektor Matthias Sammer in der "Süddeutschen Zeitung" anklingen, er werde Merkel demnächst anrufen, um ihm die Wertschätzung des DFB zu übermitteln. Merkel habe im U-20-Team zuletzt "voll überzeugt", so Sammer. Gute Aussichten für den 19-Jährigen.

Alexander Merkel im Steckbrief

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