Mutu nach Suspendierung vor Comeback in Florenz

Florenz nimmt Mutu wieder auf

SID
Donnerstag, 03.02.2011 | 16:26 Uhr
Adrian Mutu könnte am Sonntag sein Comeback beim AC Florenz feiern
© sid
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Stürmerstar Adrian Mutu steht unmittelbar vor dem Comeback beim italienischen Erstligisten AC Florenz. Der Traditionsverein hat die Suspendierung des Skandalprofis aufgehoben.

Der italienische Traditionsverein AC Florenz hatl die Suspendierung von Stürmerstar Adrian Mutu aufgehoben und den Rumänen trotz seiner neuerlichen Eskapden wieder in den Kader aufgenommen.

Der 31-Jährige, dessen Karriere von zahlreichen Skandalen begleitet war, soll nach Medienberichten bereits am Sonntag im Punktspiel gegen den AC Parma wieder im Aufgebot stehen.

Zuvor hatte sich Mutu für sein Verhalten entschuldigt und um eine letzte Chance gebeten.

Mutu seit Januar suspendiert

Mutu wurde Mitte Januar aus dem Team geworfen, weil er das Training unerlaubt verlassen hatte.

Florenz hatte sogar eine Entschädigung von Mutu gefordert und das Schiedsgericht der Liga angerufen, um das Gehalt des Angreifers kürzen zu können.

Grund für die Auseinandersetzung zwischen Mutu und dem Klub war die Weigerung des AC, den Torjäger zum Ligarivalen AC Cesena ziehen zu lassen.

Mutu sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Aufsehen. Im vergangenen Oktober hatte er einen kosovarischen Kellner vor einem Nachtklub in Florenz bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt.

Mutu immer wieder mit Skandalen

Mutu verließ anschließend den Tatort und fuhr mit seinem Auto gegen einen Pfosten. Mutu droht wegen des Vorfalls ein Prozess wegen schwerer Körperverletzung.

Der Stürmer war 2003 vom AC Parma für 23 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt. 2004 wurde er des Kokainmissbrauchs überführt und für sieben Monate gesperrt.

Chelsea kündigte ihm daraufhin wegen "groben Fehlverhaltens" und verlangte anschließend eine finanzielle Entschädigung in Höhe von rund 17 Millionen Euro.

Am 19. April 2010 war Mutu in Italien wegen Dopings mit der in einem Appetitzügler enthaltenen Substanz Sibutramin zu einer Sperre von neun Monaten verurteilt worden.

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