Krise in der Serie A

Zuschauerschwund in Italien geht weiter

SID
Mittwoch, 29.12.2010 | 15:53 Uhr
Der AS Rom verzeichnete den stärksten Zuschauerrückgang aller Serie-A-Klubs
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
SoLive
Tosu -
Urawa
CSL
SoLive
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Bereits zum zweiten Mal in Folge ist das Interesse der italienischen Fans an der Serie A zurückgegangen. Im Schnitt kamen nur noch 23.800 Zuschauer in die Stadien.

Das Interesse der italienischen Fans an der Serie A sinkt weiter. Die Zuschauerzahl in der Eliteklasse war in der Hinrunde zum zweiten Mal in Folge rückläufig.

In dieser Saison sahen die Spiele durchschnittlich nur noch 23.800 Zuschauer, das sind 6,8 Prozent weniger als in der vergangenen Spielzeit. Die Bundesliga lockte mit durchschnittlich 42.209 Besuchern in der Hinrunde fast doppelt so viele Besucher an.

Den größten Rückgang verzeichnete in Italien Vizemeister AS Rom mit 24 Prozent, die Spiele des Rekordmeisters Juventus Turin sahen im Schnitt fünf Prozent weniger Zuschauer. Gegen den Trend verbuchten Champions-League-Sieger Inter Mailand (plus 13,5) und der derzeitige Spitzenreiter AC Mailand (11,5) einen Zuwachs.

Die Spielergewerkschaft AIC zeigte sich zutiefst besorgt. Leere Stadien seien ein Phänomen, mit dem sich der italienische Fußball unbedingt auseinandersetzen müsse. Es werde zu häufig gespielt, das Fernsehen sorge dafür, dass immer weniger Leute in die Stadien gingen. Auch die veralteten Arenen seien ein Grund.

Luca Toni vor Wechsel zum AC Milan

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung