Fabio Capello kritisiert Ultras scharf

SID
Montag, 26.10.2009 | 15:14 Uhr
Fabio Capello konnte mit dem AC Mailand die Champions League gewinnen
© Getty
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Englands Nationaltrainer Fabio Capello sieht die dauerhaften Ausschreitungen der als Ultras bekannten Fangruppierungen als Grund für den Niedergang des italienischen Fußballs.

Der englische Nationaltrainer Fabio Capello hat die Ausschreitungen der als Ultras bekannten Fangruppierungen für den von ihm prophezeiten Niedergang des italienischen Klub-Fußballs verantwortlich gemacht.

"In Italien regieren die Ultras. Sie tun alles, was sie wollen. Ich bedauere, was in Italien geschieht. Der Niedergang ist offenkundig", sagte der frühere Trainer des AC Mailand: "Dabei würde es genügen, sich an die Gesetze zu halten. Die Behörden und die Klubs müssen sich anstrengen, damit die Leute wieder die Stadien besuchen."

Nach Ansicht von Capello gibt es die Probleme mit den Ultras in dieser Form nur in Italien. "In Spanien herrscht großer Respekt. Die Familien gehen mit den Kindern ins Stadion. Ein Zuschauer, der mich in Spanien mit einer Papierkugel beworfen hatte, wurde sofort aus dem Stadion geworfen. In Großbritannien sind die Stadien voll, sie sind sicher und die Kontrollen sind perfekt", erklärte der Coach.

Verbandschef contra Capello

Italiens Verbandschef Giancarlo Abete wies die Kritik Capellos zurück. "Es stimmt nicht, dass in Italien die Ultras regieren. Das Verhalten einer Minderheit ist nicht das aller Tifosi. Dank der jüngst verabschiedeten Maßnahmen sind die Gewaltaktionen rund um die Stadien zurückgegangen", meinte Abete.

Die italienische Regierung will zukünftig mit strengeren Gesetzen die Gewalt rund um den Fußball bekämpfen. Ab Januar 2010 dürfen Anhänger nur dann ihre Teams zu Auswärtsspielen begleiten, wenn sie eine Fankarte erworben haben.

Diese Maßnahme soll es einfacher machen, Randalierer zu identifizieren. Die Ultras lehnen die Fankarte allerdings ab. In mehreren Städten kam es bereits zu Protesten gegen die Fankarte, die nach Ansicht der Ultras zur Kriminalisierung der Tifosi führt.

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