Mittwoch, 27.02.2008

Inter hält Roma auf Distanz

Game, Set, Match: Inter!

München - Der AS Rom war so kurz davor, zumindest für etwas Spannung in der Serie A zu sorgen. Wäre da nicht die Kaltschnäuzigkeit des Spitzenreiters gewesen.

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© Getty

Bis zur 88. Minute sah es so aus, als ob der Tabellenzweite durch das Tor von Francesco Totti in der 38. Minute als Sieger das Gipfeltreffen verlassen würde, doch Inter Mailand gelang zwei Minuten vor dem Ende doch noch der Ausgleich. Torschütze: Javier Zanetti.

In der 84. Minute sah Roms Innenverteidiger Philippe Mexes Gelb-Rot. "Mit dem Platzverweis haben wir Inter einen Riesen-Gefallen getan", meinte ein geknickter Totti nach der Partie. "Ob es jetzt vorbei ist? Es hat gar nie begonnen..."

Der Roma-Kapitän wurde im San-Siro-Stadion mit seinem 387. Serie-A-Spiel zum Rekordspieler für die Giallorossi und erzielte dabei seinen insgesamt 201. Treffer.

Große Diskussionen um Platzverweis von Mexes

Der Umstand, dass Inter die letzten 25 Minuten mit einem Mann weniger spielte, da Verteidiger Maxwell verletzt vom Feld musste und Roberto Mancini schon dreimal gewechselt hatte, machte die Roma-Niederlage noch bitterer. Aquilani und Perrotta hatten vor dem späten Ausgleichstreffer dreimal das 2:0 auf dem Fuß, scheiterten aber jeweils an Julio Cesar.

Durch das Unentschieden hat es die Roma verpasst, den Rückstand zum Primus auf sechs Punkte zu reduzieren. "Wir müssen weiter an den Titel glauben, da noch viele Spiele fehlen. Allerdings haben wir heute eine große Chance vergeben", gab Roma-Trainer Luciano Spalletti nach Spielende zu Protokoll.

Für großen Diskusionsstoff sorgte der Platzverweis von Mexes. "Das war nie und nimmer Gelb-Rot. Ich fühle mich betrogen", sagte Romas Mittelfeldmann David Pizzarro. Der "Corriere dello Sport" sprach von einer "absurden Entscheidung" von Schiedsrichter Rosetti.

Auch das Wunderkind hilft nicht

Die nächste Enttäuschung musste derweil der AC Mailand einstecken. Beim abstiegsbedrohten Catania Calcio kam die Ancelotti-Truppe nur zu einem 1:1.

Nach der Führung der Mailänder durch Wunderkind Alexandre Pato (54.) schaffte Gionatha Spinesi (63.) den Ausgleich für den Underdog.

Weil der AC Florenz seine Aufgabe gegen Livorno mit 1:0 (Papa Waigo / 58.) meisterte, rutschten die Rossoneri auf Rang fünf ab.

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