Inter kämpft mit sich selbst

Von Christian Bernhard
Mittwoch, 27.02.2008 | 12:06 Uhr
© Imago
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München - Luciano Spalletti probiert erst gar nicht die Wichtigkeit der Begegnung herunterzuspielen: "Es ist das Spiel der Wahrheit. Da brauchen wir nicht lange um den heißen Brei zu reden."

Das Spiel heißt Inter gegen Roma (20.30 Uhr im LIVE-TICKER). Oder Erster gegen Zweiter. Oder auch Spannung gegen Langeweile.

"Die Serie A hält den Atem an. Dieses Spiel kann die Meisterschaft wieder spannend machen", titelte der "Corriere dello Sport" am Mittwoch. Mit einem Sieg würde der Vorsprung der Mailänder auf zwölf Punkte anwachsen. "Zu viele, um da noch an den Scudetto zu denken", so Spalletti.

Der in der Liga noch ungeschlagene Meister könnte alleine deshalb schon locker in das Spiel gehen. Doch die Situation bei den Nerazzurri ist angespannt, es läuft nicht mehr so wie zu Beginn der Saison.

Nerven liegen blank

Spätestens seit der Champions-League-Niederlage in Liverpool (0:2) liegen die Nerven blank. Zlatan Ibrahimovic hatte Marco Materazzi nach dessen Platzverweis an der Anfield Road öffentlich kritisiert und seither herrscht zwischen den beiden Mannschaftsstützen Funkstille.

Am Sonntag verweigerte zudem Patrick Vieira nach seiner Auswechslung gegen Sampdoria Genua Roberto Mancini den Handschlag und ließ seinem Unmut mit einem kräftigen Tritt gegen herumstehende Wasserflaschen freien Lauf.

Als wäre das alles nicht genug, kamen kurz vor dem Spitzenspiel auch noch Gerüchte um den Gesundheitszustand von Ibrahimovic auf. "Ich habe ein Loch in der Patellasehne", hatte der Schwede dem "Corriere dello Sport" verraten.

Krise? Niemals!

Damit fällt der Stürmer so wie sein Angriffspartner Julio Cruz gegen die Römer definitiv aus. Ein schwerer Schlag für Mancini, denn das Duo hat 24 der 49 Inter-Tore in der Serie A erzielt.

Bahnt sich da etwa eine Krise beim Meister an? Christian Chivu kann da nur lachen: "Wir sind in der Meisterschaft ungeschlagen, haben bisher insgesamt drei Spiele verloren und liegen neun Punkte vorn...Ich weiß nicht, ob so eine Krise definiert ist."

Totti ist dabei

Die Roma kann im San-Siro-Stadion wieder auf die zuletzt verletzten Brasilianer Juan und Mancini zurückgreifen und hofft auf die Fortsetzung einer tollen Serie.

Die Giallorossi haben die vergangenen zwei Auswärtsspiele gegen Inter jeweils gewonnen und holten sich vor sechs Monaten auch den Liga-Pokal in San Siro. Der Gegner damals? Inter Mailand.

In allen drei Begegnungen hatte Roma-Kapitän Francesco Totti maßgeblichen Anteil am Sieg seiner Mannschaft. "Francesco ist in den wichtigen Spieler immer besonders heiß, er braucht die Anspannung vor den großen Partien", sagte Spalletti und baut auch diesmal auf seinen wichtigsten Spieler. "Er ist immer noch nicht ganz fit, hat aber in den letzten Tagen gut trainiert und ist bereit."

Bleibt zu hoffen, dass die Begegnung das hält, was sie verspricht. Die Vorzeichen dafür stehen zumindest schon mal nicht schlecht. In fünf der letzten acht Duelle zwischen den beiden Teams fielen nämlich mindesten vier Tore. Die Herren Totti, Crespo und Co. sollten also wissen, was zu tun ist.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Inter Mailand: Julio Cesar - Maicon, Burdisso, Materazzi, Chivu - Vieira, Cambiasso, Zanetti - Stankovic - Crespo, Suazo

AS Rom: Doni - Cassetti, Ferrari, Mexes, Tonetto - De Rossi, Pizarro - Giuly, Perrotta, Mancini - Totti

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