Donnerstag, 13.10.2016

Paris St.Germain und Ultras weiter im Zwist

PSG-Ultras treten erneut in Boykott

Seit Jahren herrscht Zwist zwischen Paris Saint-Germain und der Ultra-Gruppierung Collective. Gegen Girondins Bordeaux (2:0) Anfang Oktober wurde dieser vorübergehend beendet. Nach nur einem Spiel tritt die Gruppierung einen erneuten Boykott an.

Das Spiel gegen Bordeaux sollte als Annäherung zwischen Verein, Polizei und Ultras dienen. Es trat jedoch der gegenteilige Effekt auf: Nur etwa 150 der 1.500 Mitglieder der Collective Ultras Paris durften ins Stadion. Der Rest musste draußen bleiben, darunter Präsident Romain Mabille.

Dieser erklärte nun im Interview mit Le Parisien, warum die Gruppierung den Boykott erneuerte. "Das steht im Gegensatz zu unserer Charta der Nichtdiskriminierung", so Mabille. Demnach legte die Polizei dem Verein ein Dokument mit Namen vor, die nicht ins Stadion durften. Laut Mabille waren darunter Personen, die in den vergangenen 20 Jahren keinerlei auffälliges Verhalten gezeigt hatten.

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"Ich habe den Eindruck, dass von uns Unmögliches verlangt wird, dabei wollen wir nur legal ins Stadion gehen", erklärt Mabille. Das scheint sowohl im Parc des Princes als auch auswärts nahezu unmöglich. Selbst bei Gastspielen dürfen nur 150 PSG-Ultras ins Stadion. Für die Collective Ultras ein nicht hinnehmbarer Zustand.

Trotz des erneuten Zwists zeigt sich die Gruppierung aber weiterhin gesprächsbereit und hofft vor allem auf PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi, der sich zuletzt für eine Rückkehr der Ultras einsetzte. Der Stimmung im Stadion würde das sicherlich gut tun, sie soll gegen Bordeaux deutlich besser gewesen sein, als in den vergangenen Jahren.

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