Ribery zur Strafe: "Ich verstehe das nicht"

SID
Mittwoch, 18.08.2010 | 10:58 Uhr
Auch Ribery wurde für das Auftreten der französischen Nationalmannschaft bei der WM bestraft
© Getty
Advertisement
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Franck Ribery hat mit Unverständnis auf die Bestrafungen des französischen Fußballvebands wegen der Beleidigungen während der WM reagiert. Der FFF hatte gegen vier Nationalspieler Sperren ausgesprochen.

Update Franck Ribery kann die Entscheidung des französischen Fußball-Verbandes, nur vier Nationalspieler für die Vorkomnisse während der WM in Südafrika zu bestrafen, nicht nachvollziehen. Bei einer Presserunde des FC Bayern sagte Ribery: "Ich verstehe nicht, warum nur einzelne bestraft werden. Was bei der WM passiert ist, haben alle gemacht. 23 Spieler."

Trotzdem will Ribery auch weiterhin für Frankreich auflaufen: "Es ist keine Fage: Ich werde wieder spielen."

Anelka am härtesten bestraft

Der französische Verband hatte nach der Schmach von Südafrika hart gegen die WM-Rebellen durchgegriffen. Die Disziplinar-Kommission verhängte gegen Stürmer Nicolas Anelka vom FC Chelsea nach einer Anhörung am Dienstag in Paris eine Länderspiel-Sperre von 18 Spielen.

Das dürfte für den 31-Jährigen, der 69-mal für Frankreich auflief (14 Tore), gleichbedeutend mit dem Ende der internationalen Karriere sein. Die Qualifikation für die EM-Endrunde in Polen und der Ukraine 2012 umfasst zehn Spiele.

Drei Spiele Sperre für Ribery

"Wir wollten mit der Bestrafung von Anelka ein Zeichen setzen", sagte der Kommissions-Vorsitzende Jean Mazzella. Anelka war ebenso wenig zur Anhörung des Verbandes angereist wie Bayern Münchens Mittelfeldstar Franck Ribery, der vom Verein keine Reiseerlaubnis erhalten hatte.

Ribery, Co-Kapitän der Equipe Tricolore in Südafrika, kam mit einer Sperre von drei Spielen vergleichsweise glimpflich davon, Spielführer Patrice Evra von Manchester United bekam für seine Rolle in der Revolte vor Ort fünf Spiele Sperre.

Eine Begegnung aussetzen muss Jeremy Toulalan vom einstigen Serienmeister Olympique Lyon, mit einem blauen Auge davon kam Eric Abidal vom FC Barcelona; er wurde nicht gesperrt. Dies gab der Verband am Dienstag bekannt.

Anelka als Auslöser der Vorfälle

Anelka war der Auslöser für beispiellose Vorfälle während der WM am Kap. Der Stürmerstar hatte sich im Gruppenspiel der Franzosen gegen Mexiko (0:2) in der Halbzeit einen lautstarken Disput mit Nationaltrainer Raymond Domenech geliefert und wurde auch verbal ausfallend. Anelka war daraufhin nach Hause geschickt worden. Vor dem letzten Spiel gegen Südafrika bestreikte die Mannschaft das Training.

Delegations-Leiter Jean-Louis Valentin war nach dem blamablen Vorfall sofort zurückgetreten. "Die Spieler realisieren jetzt, dass sie so etwas nie hätten tun dürfen", sagte Valentin. Evra, Toulalan und Abidal verließen den Ort der Befragung, ohne einen Kommentar abzugeben. Ex-Nationaltrainer Domenech verschwand unbemerkt.

Das Auftreten der Nachfolger des Fußball-Weltmeisters von 1998 hatte in der Grande Nation hohe Wellen geschlagen. Die Politik forderte harte Sanktionen. "Das Bild, das das französische Team in Südafrika abgegeben hat? Katastrophal! Ich sage: 'Diejenigen, die verantwortlich sind, müssen gehen.' Sie sind mittlerweile gegangen. Die Spieler sollten keine Prämien erhalten. Das werden sie auch nicht", hatte Staatspräsident Nicolas Sarkozy in einem TV-Interview gesagt.

Erinnerungen an Südafrika auslöschen

Als erste Konsequenz aus dem Debakel bei der WM, die sportlich für Frankreich in der Vorrunde mit dem letzten Platz in der Gruppe A geendet war, hatte der neue Nationaltrainer Laurent Blanc auf alle Südafrika-Fahrer verzichtet. Dies war allerdings auch nur ein symbolischer Akt, denn der Weltmeister von 1998 lässt allen Teilnehmern am Weltturnier die Tür zur Nationalmannschaft offen, wenn die Leistung - und das Benehmen stimmt.

"Ich bin Nationaltrainer geworden, weil ich ein Ziel erreichen soll. Ich hoffe, dass ich dafür die richtigen Kräfte zur Verfügung habe. Wir dürfen uns nicht selbst in den Fuß schießen, bevor wir unser Ziel erreichen - die EURO 2012", hatte Blanc gesagt und ergänzte: "Es gibt nur einen Weg, die Erinnerungen an Südafrika auszulöschen, und das ist gewinnen."

Der erste Schuss ging bekanntlich in die Hose. Frankreich verlor vor einer Woche ein Länderspiel gegen Norwegen (1:2). Es ist zu erwarten, dass einige der WM-Versager wieder im Kader für die ersten EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland in St. Denis (3. September) und gegen Bosnien-Herzegowina in Sarajevo (7. September) zurückkehren.

Nicolas Anelka im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung