Premier League, 3. Spieltag: Hull City - Manchester United 0:1

Rashford bringt United Last-Minute-Sieg

Samstag, 27.08.2016 | 20:34 Uhr
Paul Pogba (r.) machte sein zweites Saisonspiel für Manchester United
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Manchester United hat am 3. Spieltag der Premier League den dritten Saisonsieg gefeiert. Gegen das Überraschungsteam Hull City siegte die Mannschaft von Jose Mourinho dank eines späten Tores mit 1:0 (0:0).

Vor 23.000 Zuschauern im KCOM Stadium lief Manchester United über lange Zeit an. Erst in der Nachspielzeit erlöste Marcus Rashford (90.+2) sein Team und erzielte das 1:0.

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Erstmals seit 2011/12 startet United somit mit drei Siegen in eine Saison. Hull hingegen kassiert nach zwei Siegen zum Saisonstart die erste Pleite.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: United-Coach Mourinho sieht nach dem 2:0-Sieg gegen Sunderland keinen Grund, sein Team zu ändern. Er schickt exakt die gleiche Elf wie zuletzt ins Rennen.

Gleiches gilt für die Überraschungsmannschaft von Hull City. Interimscoach Mike Phelan vertraut auch aufgrund mangelnder Alternativen der Elf, die Swansea zuletzt mit 2:0 besiegte.

10.: Martial bringt eine gefühlvolle Flanke in Richtung Elfmeterpunkt, wo sich Ibrahimovic in der Luft durchsetzt, den Ball aber knapp übers Tor köpft.

25.: Der Freistoß von Snodgrass halbrechts aus 23 Metern verfehlt das rechte Eck nur knapp.

37.: Mata tanzt sich von der rechten Seite mit einer guten Körpertäuschung an Robertson vorbei und dringt in den Strafraum ein. Die scharfe Hereingabe wird geblockt. Auch beim Nachschuss von Rooney wirft sich einer erfolgreich dazwischen.

72.: Valencia versucht, die Kugel von rechts in die Mitte zu knallen. Meyler fährt den Ellenbogen aus und klärt mit der Hand. Die Pfeife des Schiedsrichters bleibt aber stumm - Fehlentscheidung!

74.: Rooney bekommt die Kopfballabwehr vor die Füße. Aus gut 15 Metern zieht er direkt ab. Der Schuss geht nur knapp rechts neben die Kiste. Erste richtige Chance für United im zweiten Durchgang.

75.: Nach einer kleinen Drangphase versucht es Huddlestone aus 18 Metern mit einem Drop-Kick. David de Gea muss nicht eingreifen, da der Ball knapp einen Meter drüber fliegt.

Hulls irrer Saisonstart: Die Wilde 13

79.: Rashford zieht vom linken Flügel an Clucas vorbei in den Strafraum, wird auch von Livermore nicht attackiert und schießt flach aufs lange Eck. Jakupovic muss sich ganz lang machen, kratzt den Ball aber noch von der Linie.

90.+2, 0:1, Rashford: Rooney holt nochmal alles raus und zieht von links auf Höhe der Grundlinie in den Strafraum. Rashford startet im Zentrum, Rooney sieht ihn und spielt den Ball perfekt in den Fünfmeterraum. Rashford lässt sich diese Möglichkeit nicht nehmen und netzt ein.

Fazit: United schnürt Hull City über 90 Minuten hinten ein, lange fehlen jedoch die Ideen im letzen Drittel. Erst Rashford knackt das Bollwerk und sorgt für den völlig verdienten Sieg.

Der Star des Spiels: Marcus Rashford. Viel wurde über den jungen Briten in dieser Saison bereits geschrieben. Immer wieder wurde Mourinho dafür kritisiert, dass er ihm zu wenig Einsatzzeit schenke. Rashford juckte das offenbar herzlich wenig. In der 71. Minute wurde der Youngster in dieser Saison erstmals eingewechselt und entschied mit seinen starken Dribblings und letztlich auch mit seinem Tor das Spiel.

Der Flop des Spiels: Anthony Martial. Obwohl das Spiel von United stark auf seine Seite kippte, kam vom Franzosen viel zu wenig. Vor allem offensiv fehlte dem Flügelspieler die Genauigkeit. Hatte bis zu seiner Auswechslung in der 60. Minute lediglich 39 Ballkontakte - nur Bailly und De Gea hatten bei United weniger. Gewann zudem nur 20 Prozent seiner Zweikämpfe.

Der Schiedsrichter: Jonathan Moss. Hatte mit der durchweg fairen Partie lange Zeit keine Probleme. Übersah jedoch Meylers Handspiel (72.) im Strafraum und beeinflusste die Partie somit entscheidend.

Das fiel auf:

  • Die Red Devils waren über weite Strecken des Spiels um einen ruhigen Spielaufbau bemüht. Geduldig ließen sie den Ball lange zirkulieren, um dann in die entscheidende Lücke zu stoßen. Während sich Bailly und Blind im Spielaufbau komplett zurückhielten, übernahmen meist Fellaini, Rooney und Pogba die Eröffnung. Auffällig war, wie gut das Zusammenspiel der drei Mittelfeldspieler nach so kurzer Zeit bereits funktioniert. Meistens sicherte Fellaini ab, die anderen beiden kurbelten die Offensive an.
  • Da es Mata weit nach innen zog, entstand im United-Spiel ein enormes Ungleichgewicht. Viele Angriffe wurden über die linke Seite um Martial und Shaw initiiert. Rechts nutzte Verteidiger Valencia seine großen Freiheiten und mimte über weite Strecken den Außenstürmer.
  • Hull agierte in einem 4-5-1 äußerst abwartend. Um Ibrahimovic und Pogba schwirrten oft zwei Spieler herum, die die Anspielmöglichkeiten gut zustellten. Lange stand die Defensive der Tigers deshalb gut und verhinderte die zwingenden Aktionen der Red Devils. Nach vorne fehlte Hull hingegen deutlich der Druck und die Genauigkeit. Oft wurde die Kugel nur schnell nach vorne geschlagen und einzelne Spieler allein auf die Reise geschickt.
  • Über die komplette Partie fehlten United im letzten Drittel die Ideen. Zwar kamen sie schnell und oft 20 Meter vor die gegnerische Kiste, viel zu oft folgte dann jedoch ein ungenaue Flanke auf den gut gedeckten Ibrahimovic. Dieser konnte sich nicht entscheidend durchsetzen. Eine wirklich zwingende Chance gab es bis weit in die zweite Hälfte nicht.

Hull City - Manchester United: Die Statistik zum Spiel

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