Chelsea-Co-Trainer über Callum Hudson-Odoi: "Reichlich Gründe, sich gebraucht zu fühlen"

Von SPOX
Wollte den FC Chelsea im Winter dem Vernehmen nach unbedingt verlassen: Youngster Callum Hudson-Odoi.
© getty

Chelseas Co-Trainer Gianfranco Zola sieht keinen Grund dafür, dass sich der vom FC Bayern umworbene Callum Hudson-Odoi trotz mangelnder Einsatzzeiten ungerecht behandelt fühlen muss.

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"Er steht immer kurz davor, ins Team zu kommen. Der Trainer gibt ihm viele Gründe, sich involviert und gebraucht zu fühlen", sagte Zola auf der Pressekonferenz der Blues am Freitag über Hudson-Odoi.

Der 18-Jährige wurde in der laufenden Saison zwar in 13 Spielen eingesetzt, kommt allerdings nach wie vor nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. In den vergangenen zwei Ligaspielen nominierte Trainer Maurizio Sarri das Eigengewächs nicht für den Kader, am Donnerstag in der Europa League wurde Hudson-Odoi lediglich in der Schlussphase eingesetzt.

Ein Umstand, der das hochgelobte Juwel in seinen Wechselabsichten weiter bestärken könnte. Der 18-Jährige wollte den Verein aufgrund der begrenzten Einsatzzeiten bereits im Winter eigentlich in Richtung Deutschland verlassen. Der FC Bayern warb kräftig um die Dienste von Huson-Odoi, der sogar eine Transferanfrage einreichte. Allerdings hatte Chelsea jegliche Angebote des deutschen Rekordmeisters abgelehnt.

Hudson-Odoi und die Konkurrenz beim FC Chelsea: "Von Topspielern umgeben"

"Es gibt nicht viele 18-Jährige bei großen europäischen Vereinen, die ähnlich häufig zum Einsatz kommen", sagte Zola am Freitag bezüglich der Unzufriedenheit Hudson-Odois aufgrund seiner geringen Einsatzzeiten und stellte klar, dass der 18-Jährige "ein Spieler, den wir wertschätzen und von dem wir glauben, dass er erwachsen wird" sei:"Maurizio (Sarri, Anm. d. Red.) mag ihn, der ganze Trainerstab mag ihn. "

Die wenigen Einsätze begründete der Assistenztrainer mit der großen Konkurrenz bei Chelsea: "Man muss verstehen, dass er von Top-Spielern umgeben ist und dass man hart arbeiten muss, um besser zu sein als sie." Er fordert daher: "Das ist es, was wir von ihm wollen, um zu gewährleisten, dass er sich verbessert - denn er kann es besser."

Dem FC Bayern hat das, was Hudson-Odoi bisher gezeigt hat jedoch wohl schon gereicht. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge stellte bereits klar, dass der Rekordmeister sich im Sommer erneut um den Offensivspieler bemühen werde, der nach Informationen von Goal und SPOX noch immer einen Abschied anstrebt.

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