Fussball

Chelsea-Fans sorgen für neuen Eklat - Ilkay Gündogan steht Sterling bei

Von SPOX/SID
Ilkay Gündogan steht Raheem Sterling bei, nachdem dieser am vergangenen Wochenende von Teilen der Chelsea-Fans rassistisch beleidigt wurde.
© getty

Am vergangenen Wochenende wurde der englische Nationalspieler Raheem Sterling von Manchester City beim Gastspiel an der Stamford Bridge das Opfer von rassistischen Beleidigungen einiger Chelsea-Fans. Während die Anhänger der Blues in der Europa League erneut für einen Skandal sorgten, äußerte sich Sterlings Teamkollege Ilkay Gündogan zu den Vorfällen vom vergangenen Samstag.

"Wir müssen damit umgehen", sagte der deutsche Nationalspieler. "Es ist nicht einfach, ich musste es im Sommer selbst erleben. Ich weiß, wie sich das anfühlt und wie es schmerzt."

Nach einem Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kurz vor der WM gab es in Deutschland viele Beleidigungen und Pfiffe für Nationalspieler Gündogan. Dennoch müsse man seiner Meinung nach als Spieler einfach weitermachen.

"Am Ende hast du keine andere Wahl, als stark zu bleiben und diese Phase durchzustehen", so Gündogan weiter. "Das ist ein Problem, das wir alle bekämpfen müssen. Jeder einzelne muss alles dafür tun, dass es besser wird", schloss der 28-Jährige.

Chelsea-Fans sorgen für neuen Eklat mit antisemitischen Sprechchören

Nachdem der FC Chelsea auf die Vorfälle am vergangenen Wochenende reagiert und vier Stadionverbote ausgesprochen hatte, sorgten die Anhänger der Blues unter der Woche jedoch für einen erneuten Eklat, indem sie antisemitische Sprechchöre beim Auswärtsspiel in der Europa League im ungarischen Vidi initierten.

Der Klub verurteilte das Verhalten der Fans aufs Schärfste. "Der Klub und die überwältigende Mehrheit unserer Fans verabscheuen Antisemitismus und jede Art von Rassenhass oder religiösem Hass", sagte ein Sprecher des Vereins nach der Partie der BBC: "So etwas hat keinen Platz bei Chelsea oder in irgendeiner unserer Gemeinschaften."

Alle, die "nicht die Intelligenz aufbringen können, um diese Botschaft zu verstehen und die den Klub beschämt haben", würden mit der "stärksten" Reaktion konfrontiert, die dem Verein zur Verfügung steht, kündigte der Sprecher an.

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