Fussball

Ralph Hasenhüttl bei Southampton vorgestellt: Bin nicht der "Alpen-Klopp"

SID
Ralph Hasenhüttl wurde am Donnerstag offiziell beim FC Southampton vorgestellt.

Ralph Hasenhüttl will nicht der "Alpen-Klopp" sein. Er sei zwar ein Fan des Fußballs von Jürgen Klopp, "er hat Marken gesetzt, hat meinen Stil beeinflusst. Aber den Ausdruck mag ich nicht sehr, ich will mir einen eigenen Namen machen", sagte der 51 Jahre alte Österreicher bei seiner Vorstellung beim FC Southampton am Donnerstag, nachdem ihn englische Medien als "Klopp of the Alps" empfangen hatten.

Er wolle sich vielmehr "nach sechs erfolgreichen Jahren in der Bundesliga nun in der Premier League bekannt machen. Es ist eine große Herausforderung, aber der logische nächste Schritt für mich. Ich will meine Fußspuren hinterlassen", sagte der ehemalige Trainer von RB Leipzig. Es sei "nicht der leichteste Schritt, aber ich wollte es noch nie einfach. Ich freue mich auf diese Herausforderung."

Die Philosophie des Klubs passe "sehr gut zu meiner Philosophie. Es wurde in den Gesprächen klar für mich, dass ich dem Klub helfen kann", ergänzte Hasenhüttl selbstbewusst.

Hasenhüttl erster österreichischer Trainer in der Premier League

Der Druck auf den ersten österreichischen Teammanager in der Premier League ist von Beginn an groß. Bereits am Samstag steht das Kellerduell der Saints, derzeit nur Tabellen-18. in England, gegen Cardiff City (16.) an (hier geht's zum kompletten Spielplan). "Wir müssen so schnell wie möglich Ergebnisse liefern. Das erste Ziel ist, aus dieser Abstiegszone so schnell wie möglich herauszukommen", sagte Hasenhüttl.

Er versprach den Fans "sehr leidenschaftlichen Fußball mit elf Typen auf dem Platz, die Charakter haben und alles geben. Ich will alle mitnehmen." Seine neue Mannschaft, die Hasenhüttl am Mittwochabend beim 1:3 gegen Tottenham im Stadion beobachtet hatte, brauche aber "einen guten Matchplan".

Am Donnerstag lernte Hasenhüttl, der einen Vertrag bis 2021 unterschrieb, sein Team beim Auslaufen kennen. Am Freitag wird er die erste Trainingseinheit leiten.

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