Fussball

Mesut Özil vom FC Arsenal: "Interessiert mich nicht, was die Leute sagen"

Von SPOX
Mesut Özil vom FC Arsenal ist im Sommer aus dem DFB-Team ausgetreten.
© getty

Mesut Özil hat sich zur anhaltenden Kritik an seiner Person geäußert. "Ich weiß, dass es dort draußen Leute gibt, die mich mögen und Leute gibt, die mich nicht mögen. Aber mir geht es darum, was die Leute aus meinem inneren Kreis mir sagen. Es interessiert mich nicht, was die Leute darüber hinaus sagen. Es beeinflusst mich nicht", sagte der Spielmacher des FC Arsenal der Daily Mail.

Der Offensivspieler wurde in der Vergangenheit vermehrt das Ziel von Anfeindungen und trat unter anderem auch deshalb aus dem DFB-Team zurück. Bei den Gunners befindet sich Özil derzeit in guter Verfassung: "Die Dinge laufen gut für mich zur Zeit." Er würde dennoch "nicht aufhören zu arbeiten."

Mesut Özil in "Prozess" mit Trainer Unai Emery

Mit Trainer Unai Emery verlief der Start nicht perfekt, Özil musste sich eingewöhnen: "Es ist eine taktische Sache. Wir lernen von ihm, wir versuchen unser Bestes jeden Tag auf dem Platz, aber es ist noch ein Prozess. Jeder Trainer hat eine andere Strategie oder Philosophie und das fühlen wir."

Zuletzt verbuchte Arsenal 14 Spiele ohne Niederlage: "Wir müssen uns weiter verbessern und hungrig bleiben. Es läuft gut zur Zeit, aber das heißt nicht, dass wir aufhören." Özil konnte dazu in elf Spielen vier Tore und eine Vorlage beisteuern.

Mesut Özil blickt zurück auf "sehr schwere Kindheit"

Dabei bleibt der 30-Jährige trotz allem demütig. "Ich hatte eine sehr schwere Kindheit, ich bin in einer sehr harten Gegend aufgewachsen", erinnerte sich der geborene Gelsenkirchener. In seiner Jugend habe er sich seine Schuhe mit Klebeband verstärken müssen und manches Spiel verpasst, weil seine Eltern kein Auto hatten.

Diese Erfahrung prägt ihn bis heute: "Ich weiß, was es bedeutet, nichts zu haben. Deshalb hatte ich mir immer vorgenommen, etwas zurückzugeben, wenn ich etwas habe. Das war immer eines der Mottos meines Lebens", erklärte Özil. Er sei froh, sein "Hobby zum Beruf gemacht" zu haben.

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