Fussball

Nach Abgang: Sullivan lästert über Payet

Von Ben Barthmann
Dimitri Payet zog sich in London viel Unmut zu

Dimitri Payet überraschte West Ham United mit seinem plötzlichen Wechselwunsch und streikte sich zu Olympique Marseille zurück. Hammers-Vize David Sullivan hat noch eine Rechnung mit dem Franzosen offen.

"Ich denke, die letzten sechs oder acht Wochen hat er mit niemandem aus dem Kader gesprochen", erklärte Sullivan bei BBC Radio.

Payet verweigerte demnach jegliche soziale Interaktion, um seinen Wechsel zu forcieren: "Er setzte sich zum Essen in die letzte Ecke des Raums und isolierte sich von allen." Sullivan und seine Kollegen verweigerten den Wechsel zuerst, ließen Payet dann aber auf Wunsch von Trainer Slaven Bilic doch ziehen.

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"Entweder war das Taktik oder etwas hat sich in seinem Kopf verändert. Das Team wollte, dass er geht. Der Trainer wollte, dass er geht", so Sullivan.

Demnach habe West Ham Payet das Januar-Gehalt gestrichen, nachdem der Spieler sich weigerte, zu spielen und mit der U23 trainierte. "Marseille kann froh sein, dass sie ihn für 25 Millionen Pfund bekommen haben", ist Sullivan doch verärgert.

Dimitri Payet im Steckbrief

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