Arsene Wenger: China braucht Jahre

SID
Freitag, 20.01.2017 | 11:27 Uhr
Arsene Wenger sieht China noch nicht auf Augenhöhe
Advertisement
Club Friendlies
Bury -
Liverpool
World Cup
Belgien -
England (Highlights)
Club Friendlies
Bournemouth -
FC Sevilla
Allsvenskan
Norrköping -
Häcken
World Cup
Frankreich -
Kroatien (Highlights)
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco

Laut Trainer Arsene Wenger vom FC Arsenal wird es noch Jahre dauern, bis China eine konkurrenzfähige Fußball-Kultur entwickelt hat, die mit den Top-Ligen Europas mithalten kann. Trotz allem ist der Franzose weiter besorgt über die Millionenangebote aus dem Reich der Mitte. Zuletzt war unter anderem der frühere Chelsea-Profi Oscar für eine Rekordsumme nach China gewechselt.

"So kann man keine Top-Liga aufbauen", erklärte Wenger auf einer Pressekonferenz: "Der Profi-Fußball wurde in England vor 150 Jahren erschaffen und wir tun uns heute immer noch schwer. Ich glaube, es dauert sehr lange, eine Fußball-Kultur aufzubauen."

Der 67-Jährige trainierte zwischen 1994 und 1996 den japanischen Erstligisten Nagoya Grampus Eight. Erst kurz zuvor war die J-League in Japan gegründet worden, für Wenger eine vergleichbare Situation: "Es war damals das dritte Jahr Profi-Fußball in Japan. Man erwartet Reaktionen von den Leuten, die aber gar nicht da sind. Es braucht alles seine Zeit."

Erlebe die Premier League Live und auf Abruf auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Daher fürchtet sich der Arsenal-Coach weniger vor der sportlichen, sondern vielmehr vor der finanziellen Gefahr aus China. "Die Gefahr ist, dass die Angebote aus China zum Maßstab für die europäischen Klubs werden. Da können wir nicht mithalten. Aber als Fußballer solltest du immer gegen die besten Spieler und Teams spielen wollen."

Ein Problem, mit dem Wenger aktuell selbst zu kämpfen hat: Alexis Sanchez steht bei den Gunners noch bis 2018 unter Vertrag, seine Verlängerung geriet zuletzt offenbar auch aufgrund eines lukrativen Angebots aus Fernost ins Stocken.

Arsene Wenger im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung