Dienstag, 22.11.2016

West-Brom-Coach Tony Pulis hinterfrägt Aufmerksamkeits-Verteilung

Pulis: Ausländische Trainer "sind sexy"

Pep Guardiola, Jürgen Klopp oder Mauricio Pochettino: Die Premier League ist Arbeitgeber für zahlreiche Trainer aus dem Ausland. West-Bromwich-Coach Tony Pulis kann sich damit nicht anfreunden.

Mit West Bromwich Albion steht Tony Pulis derzeit auf Platz neun in der Premier League, am Wochenende gab es einen klaren 4:0-Erfolg gegen den FC Burnley. Wirklich zufrieden ist der Trainer dennoch nicht.

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In der Birmingham Mail stimmt er Sean Dyche vom besiegten Rivalen zu, der die ausländischen Trainer in der Premier League kritisiert hatte. "Sie sagen, Jürgen Klopp lässt in der Vorbereitung dreimal am Tag trainieren - absolut unglaublich. Das ist es, worauf Sean hinauswill: Unsere ausländischen Kollegen machen erstaunliche Dinge, von denen wir nie gehört haben", meinte Pulis ironisch.

Für ihn ist die Lage klar: "Das ist eben so, wie es ist. Sie kommen in die Liga, sie sind sexy, sie sind neu und sie sind intelligent." Dabei würden englische Trainer automatisch weniger wertgeschätzt: "Ich wurde einst hinterfragt, weil ich 4-4-2 habe spielen lassen. Und vergangenes Jahr hat es dann jeder gespielt und Claudio Ranieri war überragend. Ein taktisches Genie."

Auch Klopp musste einstecken. "Jürgen kam und ließ eine Variante des 4-4-2 spielen, bei dem die Spieler stark anrennen und pressen. Die Leute finden das unglaublich. Aber hat Sean Dyche das nicht schon vor Jahren so gemacht?", fragte Pulis.

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