FC Chelsea - Manchester United: Mourinhos Rückkehr an die Stamford Bridge

Anstandsbesuch ohne Gastgeschenk

Freitag, 21.10.2016 | 11:00 Uhr
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Am Wochenende kommt es zum Kracher zwischen dem FC Chelsea und Manchester United (So., 17 Uhr live auf DAZN und im LIVETICKER). Das Match verspricht nicht nur wegen der Rückkehr von Jose Mourinho an die Stamford Bridge Spannung pur: Beide Teams dürfen nicht verlieren, sonst verpassen sie früh in der Saison den Anschluss.

Die Ausgangslage

Obwohl beide Teams nach dem Saisonstart nur zwei mickrige Punkte voneinander trennen, gehen die Kontrahenten mit unterschiedlichen Vorzeichen ins Rennen.

Zum einen ist da Chelsea. Der Saisonverlauf des Tabellensiebten ähnelt einer wilden Achterbahnfahrt: Nach einem perfekten Saisonauftakt mit drei Siegen gegen die Pflichtaufgaben West Ham, Watford und Burnley wurde der Höhenflug der Blues jäh gebremst.

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Denn Chelsea stolperte direkt beim ersten namhaften Prüfstein und verbuchte aus den Duellen mit Swansea, Liverpool und Arsenal nur einen mageren Zähler. Stattliche sieben Gegentreffer kassierten Contes Schützlinge dabei - ein Albtraum für den defensiv getrimmten Taktikfuchs.

Nach knapp drei Monaten im Amt war der ehemalige Italien-Coach erstmals gefordert, die Blues vor einer anhaltenden Krise zu bewahren. Und er lieferte. Mit einem taktischen Kniff, auf den später genauer eingegangen wird, manövrierte er das Team mit zwei Zu-Null-Triumphen über Hull City und Meister Leicester wieder in das gewünschte Fahrwasser - pünktlich vor dem Aufeinandertreffen mit seinem indirekten Vorgänger Jose Mourinho.

So schlecht wie lange nicht mehr

Und dieser feierte zwar ebenfalls einen tadellosen Sprung aus den Startlöchern mit der maximalen Punkteausbeute gegen drei vergleichsweise kleine Fische aus dem umkämpften Aquarium namens Premier League. Anschließend verloren die Red Devils aber komplett die Konstanz.

Lediglich ein Liga-Sieg fuhren sie noch ein, dem gegenüber stehen zwei Pleiten und ebenso viele Remis (14 Punkte). "Es sind so viele Sachen neu und wir müssen hart arbeiten. Gleichzeitig hatten wir nicht wir nicht viel Glück", begab sich Zlatan Ibrahimovic auf Ursachenforschung für Platz sieben.

Natürlich ist es noch reichlich früh in der Saison, um dem Rekordmeister eine nachhaltige Krise aufzuschwatzen, aber die Situation nimmt selbst für einen erfahrenen Hasen wie Mou ein ungewohntes Ausmaß an. Letztmals war das Konto einer Mourinho-Mannschaft nach acht Spieltagen so spärlich besetzt, als der Arbeitgeber Uniao de Leiria (10 Punkte) hieß. Zur Einordnung: The Special One heuerte Anfang des Jahrtausends an der Westküste seines Heimatlandes an.

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