FC Liverpool: Klopp sieht sich als richtigen Mann für die Reds

"Bin nicht der Weltbeste, aber ziemlich gut"

Von SPOX
Samstag, 03.09.2016 | 11:33 Uhr
Jürgen Klopp ist bekannt für seine emotionalen Auftritte
Advertisement
Premier League
Leicester -
West Bromwich
Premier League
West Ham -
Brighton
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Premier League
Southampton -
West Brom
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Everton -
Arsenal
Premier League
Tottenham -
Liverpool
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premier League
Arsenal v
Swansea
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Watford -
Stoke
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham
Premier League
Brighton -
Southampton
Premier League
Leicester -
Everton

Jürgen Klopp hat sich zu seinem Job als Trainer des FC Liverpool geäußert und dabei Einblicke in seine Sicht der Dinge gewährt. Er zähle sich zu den Besten, für die Reds sei er genau der Richtige. Dagegen verteidigte er seine Transferpolitik - und einmal mehr seine Grimassen am Spielfeldrand.

"Ohne der selbstbewussteste Mensch der Welt zu sein, denke ich, dass ich die richtige Person für Liverpool bin", sagte Klopp im Interview mit der Daily Mail: "Ich kann keine Tore schießen oder sie verhindern. Ich sage auch nicht, dass ich der beste Trainer der Welt bin. Aber ich bin ziemlich gut und ich bin einer der Trainer, der großes Interesse an Struktur hat."

Der ehemaliger Mainzer und Dortmunder erklärte dahingehend: "Jetzt ist eine Zeit, in der Liverpool Konstanz auf dem Trainerstuhl braucht. Sie brauchen den richtigen Trainer und ich bin die richtige Person, weil ich die meiste Zeit wirklich seriös bin. Ich will nicht sagen, dass ich der einzig Verfügbare war. Der Verein hätte auch einen anderen Trainer gefunden und ich einen anderen Job - vielleicht einen einfacheren Job. Aber ich mochte diesen Klub schon bevor ich herkam."

Erlebe die Premier League Live und auf Abruf auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Begeistert von Englands Fußball-Kultur

Kritisch äußerte sich Klopp zur Transferpolitik in England - und den damit verbundenen Erwartungen an seine Person: "Ich kenne den Druck, spüre ihn aber nicht. Ich würde nie einen Spieler verpflichten des Verpflichtens wegen. Jetzt will jeder einen 80-Millionen-Pfund-Transfer. Aber ich würde nie einen Spieler für diesen Preis kaufen, nur, damit ich es mal gemacht habe. Wir haben genug eingekauft, davon bin ich überzeugt."

Begeistert zeigte sich Klopp einmal mehr von der gelebten Fußball-Kultur in England: "Hätten wir in Deutschland Stadien mitten in der Stadt, würden die Leute rumgehen und sagen: 'Hey, es ist Montagabend - seid mal etwas leiser.' Hier in England ist das Tradition", so Klopp.

Wettbewerb in England "verdammt hart"

Den größten Unterschied zu den anderen europäischen Ligen sieht der Trainer im Wettbewerb: "Der ist verdammt hart. Der Unterschied zu Spanien ist zum Beispiel: Barcelona kann die Hälfte seiner Spiele mit einem B-Team absolvieren. Da gibt es Spiele, in denen Lionel Messi nur 4,3 Kilometer läuft und trotzdem fünf Tore schießt. Das ist für die Spieler Regeneration. In England gibt es diese Erholung nicht, in keinem Spiel."

Auf seine sehr emotionalen Gesichtszüge an der Seitenlinie angesprochen, verteidigte sich Klopp scherzhaft: "Leute wollen, dass ich das ändere. Sie sagen: 'Jürgen, du musst!' Ich versuche es mit allen Mitteln, aber es geht nicht. Ich bin einfach so eine Person. Ich glaube, dass ich mit dem Gesichtsausdruck auch schlafe. Wenn ich ein Baby sehe, mache ich den gleichen Ausdruck: 'Komm her, du bist süß'."

Jürgen Klopp im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung