FC Arsenal: Arsene Wenger ist süchtig nach dem Trainerjob

Wenger: "Habe Angst vor diesem letzten Tag"

Von SPOX
Mittwoch, 24.08.2016 | 10:04 Uhr
Arsene Wenger trainiert Arsenal seit über 19 Jahren
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Arsenals-Trainer Arsene Wenger gibt zu, dass er im Moment nicht wüsste, was er tun würde, wenn er den Verein nach fast 20 Jahren verlassen sollte.

"Fußball war und ist mein Leben und ich habe wirklich Angst vor diesem letzten Tag. Denn je länger ich warte, desto schwieriger wird es, diese Sucht aufzugeben", erklärte der Franzose im Interview mit Game Changers: Inside English Football.

Wenger wird im Oktober 2016 den Meilenstein von 20 Jahren als Trainer der Gunners erreichen. Am Ende der Saison 2016/17 läuft sein Vertrag bei den Londonern aus.

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Ein anderer Coach, der lange Jahre bei einem Premier-League-Klub verbrachte, war Sir Alex Ferguson, der 27 Jahre lang das Zepter bei Manchester United schwang und auch mit dem Arsenal-Trainer oft die Klingen kreuzte.

Treffen mit Ferguson

"Nachdem er zurückgetreten ist und wir in Manchester spielten, schickte er mir eine Nachricht. Ich sollte vorbeikommen und mit ihm einen trinken. Ich fragte ihn: 'Vermisst du es?' Er sagte: 'Überhaupt nicht.' Ich habe das nicht verstanden", erzählte Wenger von seinem Treffen mit Ferguson und fügte an: "Es ist eine gewisse Leere in deinem Leben, besonders, wenn du dein ganzes Leben dafür gelebt hast, auf das nächste Spiel zu warten und versucht hast, es zu gewinnen."

Nur noch fünf Minuten: Wengers Meilensteine bei den Gunners

Niederlagen verarbeitet der 66-Jährige auf eine bestimmte Weise: "Trainer hassen es zu verlieren und wenn du es nicht hasst, dann bleibst du nicht lange in diesem Job. Wenn ein Spiel wirklich gut läuft, dann gehe ich mit Freunden oder der Familie aus. Wenn es nicht gut läuft, dann gehe ich direkt nach Hause, schaue ein anderes Spiel und sehe einen anderen Trainer leiden."

"Wenn wir verlieren, ruiniert es mein Wochenende. Aber über die Jahre habe ich gelernt, mit meiner Enttäuschung umzugehen und zurückzukommen", konstatierte er.

Arsene Wenger im Steckbrief

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