Spieler schuldet Berater Geld

FIFA sperrt Eboue vorläufig für ein Jahr

SID
Donnerstag, 31.03.2016 | 13:18 Uhr
Emmanuel Eboue spielte von 2004 bis 2011 für den FC Arsenal
© getty
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Zahlen oder zuschauen: Die FIFA hat den Ivorer Emmanuel Eboue vom englischen Premier-League-Klub AFC Sunderland vorläufig für ein Jahr gesperrt.

Die Sanktion wird allerdings aufgehoben, falls der 32-Jährige die Schulden bei seinem früheren Berater Sebastien Boisseau "in vollem Umfang" bezahlt.

Der Vertragsstreit zwischen Eboue und Boisseau beschäftigt die Sportgerichtsbarkeit bereits seit fast drei Jahren. Schon im Juli 2013 wurde der 79-malige Nationalspieler der Elfenbeinküste von der FIFA zur Zahlung der ausstehenden Summe in nicht genannter Höhe verurteilt.

Nachdem Eboue dies verweigert hatte, belegte die FIFA-Disziplinarkommission den früheren Profi des FC Arsenal und von Galatasaray Istanbul im September 2014 mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Schweizer Franken. Zudem wurde Eboue eine letzte Frist von 120 Tagen gesetzt, um die Zahlung zu leisten.

Gegen dieses Urteil legte Eboue, der nach acht Monaten ohne Vertrag erst vor drei Wochen in Sunderland bis zum Saisonende unterschrieben hat, Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS ein. Der CAS bestätigte allerdings den FIFA-Richterspruch.

Sunderland hat als erste Reaktion auf die Sperre angekündigt, über eine Auflösung des Vertrags mit Eboue nachzudenken.

Emmanuel Eboue im Steckbrief

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